Solar-Dünnschichttechnologie von Manz: Der Solarausrüster muss seine Prognose nun doch nicht wiederrufen. / Foto: Unternehmen

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Solarausrüster Manz schließt Vergleich nach Auftragsstopp – Prognose bestätigt

Die Manz AG aus Reutlingen konnte eine Vergleichsvereinbarung mit einem wichtigen Kunden schließen. Der Kunde des Solarausrüsters hatte Anfang Juni 2016 ein Großprojekt im Bereich Energy Storage kurzfristig gestoppt.  Daraufhin hatte Manz mögliche negative Auswirkungen auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 befürchtet.  Auch der Aktienkurs war anschließend deutlich gesunken und lag zwischenzeitlich bei 27,6 Euro im Xetra. Mittlerweile hat sich der Kurs etwas erholt und liegt bei 32,8 Euro, das sind rund 7 Prozent mehr als vor drei Monaten (Stand 13.10., 11:58 Uhr).


"Infolge der Vereinbarung entstehen für die Manz AG aus dem nun endgültig stornierten Auftrag keine weiteren negativen Ergebniseffekte", teilte das Unternehmen mit. Allerdings entfielen durch die Auftragsstornierung sowie das Ausbleiben von erwarteten Folgeaufträgen entsprechende Umsatzerlöse und Erträge für das Gesamtjahr 2016.

Dennoch hält der Manz-Vorstand an der bisherigen Prognose für 2016 fest, unter Vorbehalt eines geplanten Auftrags für eine sogenannte CIGSfab, das ist eine schlüsselfertige Fabrik zur Produktion von Dünnschichtmodulen. Die Progonose sieht eine deutliche Umsatzsteigerung der Manz-Gruppe im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 sowie ein signifikant verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor. Im Jahr 2015 hatte der Solarausrüster einen EBIT-Verlust in Höhe von 58 Millionen Euro erwirtschaftet.

Manz AG: ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U
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