22.03.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Solarausrüster muss Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen - Deutsche Tochter übernommen

Einen Nettoumsatzverlust von 27 Millionen Schweizer Franken (CHF) - umgerechnet 18, 8 Millionen Euro - musste der Schweizer Solarausrüster Meyer Burger im vergangen Geschäftsjahr verkraften. Der Umsatz sank von 448 auf 421 Millionen CHF (293,6 Millionen Euro). Dies geht aus dem Geschäftsbericht des im Berner Oberland ansässigen Konzerns hervor.  Demnach brach der Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahr um 6 Millionen CHF (4,1 Millionen Euro) auf 29 Millionen CHF (20,2 Millionen Euro) ein. Ebenso rückläufig war der Ertrag vor Zinsen und Steuern. Dieser lag mit 41,3 Millionen CHF (28,8 Millionen Euro) um 18,7 Millionen CHF unter dem von 2008.

Dennoch zeigte sich die Konzernspitze des Schweizer Solarzulieferers und Spezialsägenherstellers zufrieden: Angesichts der allgemeinen Rezession sei es gelungen, die Verluste in Grenzen zu halten und sich am Markt sehr gut zu behaupten, kommentierte der Vorstand die Zahlen.

Kundengespräche und jüngst erhaltene Auftragseingänge stimmten zuversichtlich, dass weitere Ausbauphasen der Produktionskapazitäten bei den Solarzellen- und Solarmodul-Herstellern in Angriff genommen würden, hieß es zu dem Geschäftsaussichten für 2010.

Als Ausdruck dieses verhaltenen Optimismus könnte auch eine Transaktion gewertet werden, die die Meyer Burger bekannt gab:  Im April werde die Meyer Burger die Bonner Unternehmenstochter Hennecke Systems komplett übernehmen, so die Schweizer. Dazu übernehme der Schweizer Konzern die restlichen 34 Prozent der Bonner Solarsystemtechnologie-Spezialistin.  

Meyer Burger Technology: ISIN: CH0108503795 /WKN: A0YJZX
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