23.02.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Solarausrüster PVA TePla muss herbe Verluste verkraften

Einen massiven Einbruch von Umsatz und Gewinn in 2009 weisen die vorläufigen Geschäftszahlen des Wettenberger Solarausrüsters PVA TePla AG aus. Demnach schmolz der Konzernumsatz um 33, 6 Millionen auf 135 Millionen Euro. Besonders gelitten hat der Auftragseingang der Herstellerin von von Vakuum- und Hochtemperatur-Anlagen: Dieser sei um 120,9 Millionen auf 69 Millionen zurückgegangen. Zum 31. Dezember 2009 habe der Auftragsbestand bei 87 Millionen Euro gelegen. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres wies die Statistik Aufträge im Wert von 151,9 Millionen Euro aus.


Den finanziellen Löwenanteil der Aufträge in Höhe von 57 Millionen Euro habe der Geschäftsbereich Solarsysteme geliefert, teilt der Technologie-Hersteller weiter mit. Exakt habe es sich um zwei Großaufträge zur Lieferung von Kristallzuchtanlagen für europäische Kunden gehandelt.


Grund für die massiven Einbußen im abgelaufenen Geschäftsjahr sei die starke Zurückhaltung der Investoren im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise, kommentierte der Konzern das vorläufige Ergebnis. Die negative Prognose, die die Wettenberger Ende November zur Bilanz gegeben hatten (Opens external link in new windowECOreporter.de berichtete), habe sich bestätigt. 


Im laufenden Geschäftsjahr 2010 werde der Konzernumsatz schätzungsweise bei rund 120 Millionen Euro liegen. Die EBIT-Marge betrage wahrscheinlich 8 bis 10 Prozent.


An der Frankfurter Börse gab die Aktie der PVA TelPa AG leicht nach. Sie verlor 1,3 Prozent und lag heute am Morgen bei 4,69 Euro. Der seit zwei Wochen anhaltende Aufwärtstrend des Papiers scheint damit gebremst. Begonnen hatte die positive Entwicklung nach Bekanntgabe der Bilanzprognose Ende November 2009. Seither kletterte die Aktie um 31 Prozent – allerdings 18 Prozent unter dem Höchststand vom 7. Januar.

PVA TePla AG: ISIN DE0007461006 / WKN 746100
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