Einblick in die Solarzellenproduktion bei Hanwha. / Quelle: Unternehmen

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Solarkonzern Hanwha SolarOne vor Rückkehr in Gewinnzone?

Der Solarkonzern Hanwha SolarOne hat seine Verluste im vierten Quartal 2013 deutlich verringert. Er schreibt aber weiter rote Zahlen. Wie der chinesisch-koreanische Solarhersteller aus Qidong mitteilt, erwirtschaftete er einen Nettoverlust von 3,6 Millionen Dollar oder 0,04 Dollar Je Aktie. Für das vierte Quartal 2012 hatte die Tochter des koreanischen Chemiekonzerns Hanwha Chemicals noch einen Fehlbetrag in Höhe von 107,6 Millionen Dollar oder 1,27 Dollar je Aktie verbucht. Sie erklärte die Verbesserungen unter anderem mit verringerten Produktionskosten und erhöhten Verkaufspreisen.

Hanwha SolarOne hat stark von der hohen Nachfrage aus Japan profitiert, wo weltweit derzeit die höchsten Solarstromtarife gezahlt werden. 44 Prozent der Absätze wurden von dem Solarkonzern in Japan getätigt. Das Unternehmen erreichte eine Marge von über 14 Prozent. Sein Quartalsumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 60 Prozernt auf 213,9 Millionen Dollar. Die Auslieferungen stiegen um 77 Prozent auf 352,2 Megawatt (MW).  
In 2013 verbesserte Hanwha SolarOne den Jahresumsatz gegenüber 2012 um 28,5 Prozent auf 780,6 Millionen Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf 144,4 Millionen Dollar oder 1,70 Dollar je Aktie und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr in etwa halbiert.

Im laufenden Geschäftsjahr will die Führung von Hanwha SolarOne die Auslieferungen um 25 Prozent steigern. Sie hatten sich in 2013 auf 1,3 Gigawatt (GW) belaufen, bei einer Produktionskapazität bei Solarmodulen von 1,5 GW. Diese soll in 2014 auf zwei GW ausgebaut werden. Die Produktionskapazität im Bereich Solarzelle will das Unternehmen von 1,3 auf 1,5 GW erhöhen. Die Marge soll auf 15 bis 20 Prozent klettern und das Unternehmen damit in die Gewinnzone zurückkehren.

Hanwha SolarOne Ltd: ISIN US41135V1035 / WKN A1H6P5
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