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Solarkonzern Yingli erhält neue Kredite und will sich weiter verschulden

Der im chinesischen Baoding ansässige Solarkonzern Yingli Green Energy hat seine Kreditlinien erweitert. Wie er bekannt gab, gewährten chinesische Banken drei Tochtergesellschaften Kredite im Umfang von zusammen 320 Millionen Renmimbi. Das sind umgerechnet rund 37 Millionen Euro. Für die Kredite müssen pro Jahr Zinsen in Höhe von 5,31 Prozent gezahlt werden.

Laut Zongwei Li, Finanzvorstand von Yingli, will sich der Solarkonzern um weitere Kredite aus dem In- und Ausland bemühen, um flexibel auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld reagieren zu können. Die neuen Kreditlinien ermöglichten es Yingli, die Produktionskapazitäten auszubauen und die Finanzkraft des Unternehmens zu stärken. 2009 will das Unternehmen seine Produktionskapazitäten verdoppeln.

Im 4. Quartal hatte Yingli einen Gewinneinbruch um 27 Prozent erlitten (wir Opens external link in new windowberichteten). Zudem gab der Konzern bekannt, dass die Verbindlichkeiten in 2008 um fast 87 Prozent auf 416 Millionen Dollar gestiegen sind.


An der Nasdaq reagierten die Börsianer auf die Nachricht über die zunehmende Verschuldung mit Verkäufen der Aktie von Yingli. Der Kurs brach dort um 9,5 Prozent ein. In Frankfurt notiert das Papier um 10:40 Uhr mit 3,04 Euro um 73 Prozent unter dem Vorjahreskurs.


Yingli Green Energy Holding Company Limited: WKN A0MR90 / ISIN US98584B1035



Bildhinweis: Durch die Finanzkrise werden derzeit weniger Solarprojekte umgesetzt als angenommen. Das belastet die Geschäfte der Hersteller von Solarprodukten wie Yingli. / Quelle: Solarparc
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