09.08.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Solarkonzern Yingli mit neuen Problemen

Yingli Green Energy, kriselnder Solarkonzern aus China, hat im zweiten Quartal mehr Solarmodule abgesetzt als angekündigt. Dennoch steht der Solarkonzern aus Baoding weiter unter Druck.

Yingli hat nach vorläufigen Berechnungen im zweiten Quartal Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von 630 bis 660 Megawatt (MW) verkauft. Diese Absatzmenge liegt über der Quartalsprognose von 580 bis 620 MW, aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 720 MW. Hinzu kommt, dass Yingli verstärkt Module im Heimatmarkt China verkauft hat. Dort sind die Preise für Solarmodule ohnehin vergleichsweise gering. Hinzu kommt, dass sich dort ein großes Überangebot aufbaut und die Preise für Solarmodule unter Druck geraten sind. Daher überrascht es nicht, dass die Yingli-Führung ankündigte, dass die Marge im zweiten Quartal voraussichtlich gesunken ist. Im ersten Quartal 2016 hatte der Solarkonzern erstmals seit Jahren einen Quartalsgewinn erreicht. Es erscheint nun fraglich, ob ihm dies auch im zweiten Quartal gelungen ist. Konkrete vorläufige Zahlen will die Unternehmensführung am 23. August vorlegen.

Yingli Green Energy Holding Co. Ltd.: ISIN  US98584B2025 / WKN A2ACH0
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