Einblick in die Produktion der SolarWorld AG in Freiberg. Künftig soll auch eine Fabrik in Arnstadt zur SolarWorld AG gehören. / Quelle: Unternehmen

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SolarWorld-Chef stockt eigene Aktien auf – Bosch-Deal verzögert

Dr. Frank Asbeck, Gründer und Vorstandschef der SolarWorld AG, bleibt auch nach dem offiziellen Abschluss der Sanierungsphase gewichtiger Großaktionär des Unternehmens. Wie aus Pflichtmitteilungen zur Aktionärsstruktur hervorgeht, hält Asbeck seit dem 24. Februar 2014 19,68 Prozent aller Aktien von SolarWorld. Das sind gut 2,9 Millionen der 14,9 Millionen SolarWorld-Stimmrechte. Zugleich hält Asbeck damit viermal so viele Anteile, wie den übrigen Aktionären durch die Sanierung geblieben sind. Ein Großteil der SolarWorld-Anteile war im Rahmen der Sanierung auf die Anleihe-Gläubiger des Unternehmens übergegangen. Erst durch Klagen einzelner Aktionäre gewährte SolarWorld einem Teil der Altaktionäre das Recht bei der jüngsten Kapitalerhöhung neue Aktien zu erwerben und so ihren Verlust zu minimieren (ECOreporter.de  berichtete).

Obwohl SolarWorld auch nach Abschluss der Sanierung Verbindlichkeiten in dreistelliger Millionenhöhe hat, ist das Unternehmen im Begriff eine Photovoltaik-Fabrik im thüringischen Arnstadt zu übernehmen. Das wird sich nach übereinstimmenden Medienberichten verzögern. Nachdem zunächst von Februar 2014 und danach von Anfang März 2014 die Rede gewesen war, soll die Übernahme „noch im März“ vollzogen werden. Das sagte Bosch-Sprecher Christian Hoenicke. Die Produktion in dem Werk ruhe vorläufig, die Mitarbeiter würden aber weiter bezahlt. SolarWorld plant 800 der 1.400 Mitarbeiter zu übernehmen.

SolarWorld AG: ISIN DE000A1YCMM2 /WKN A1YCMM
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