Solaranlage mit Technik von SolarWorld in den USA. / Quelle: Unternehmen

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SolarWorld fordert härtere Anti-Dumpingmaßnahmen in USA

Um schärfere Wirtschaftsanktionen gegen die Einfuhr von chinesischer Solartechnik in die USA durchzusetzen, hat die US-Sparte des Bonner Solarkonzerns SolarWorld beim US-Handelsministerium eingereicht.

Nach Ansicht des Unternehmens bedienen sich die Chinesen nach wie vor illegaler Handelspraktiken“. Die Ende vergangenen Jahres auch auf Betreiben von SolarWorld Americas eingeführten Importzölle zwischen 31 und 250 Prozent seien in Teilen zu niedrig und beruhten teils auf zu niedrige Vorannahmen, argumentiert die US-Sparte des Solartechnikherstellers. Deshalb müsse ein einheitlicher Anti-Dumpingzoll bei der aktuellen Höchstgrenze von 250 Prozent eingeführt werden, so das Unternehmen weiter.

So oder so gibt es Möglichkeiten, die Zölle aus chinesischer Sicht zu umgehen. Es reicht beispielsweise wenn die Hersteller angeben, die in den Modulen verwendeten Komponenten stammen nicht aus China.

In Europa ist die Einführung fester Imporzölle auf die Einfuhr chinesicher Solartechnik in die EU gescheitert. Dieser Teil des Handelsstreits, der die Solarbranche in zwei Lager geteilt hat, endete vorerst mit einem Kompromiss (mehr dazu erfahren Sie hier).

SolarWorld AG: ISIN DE0005108401 / WKN 510840
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