Eine Solaranlage von SolarWorld in den USA. Derzeit ruft das Unternehmen dazu auf, zwischen 2010 und 2014 in den USA und Kanada installierte Solaranlagen zu überprüfen. / Foto: Unternehmen

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SolarWorld reagiert auf Warnung von US-Behörden

Zum Ärger der US-Sparte der Photovoltaikherstellers SolarWorld AG sind in den USA und Kanada zwischen Juni 2011 und Juni 2014 SolarWorld-Module nicht ganz fachgerecht installiert worden. Bei der Installation von 1,3 Millionen Solarmodulen in den USA und 210.000 in Kanada könnten möglicherweise falsche Erdungsklemmen verwendet worden sein. Das hatte die US-Kommission für Sicherheit von Konsumgütern (United States Consumer Product Safty Comission) gemeldet. In diesem Zusammenhang hatte die Behörde unter anderem vor möglichen Elektroschocks und vor Brandgefahr gewarnt.


SolarWorld Americas reagierte mit einem Aufruf:  Es bestehe die Möglichkeit, das Installateure entgegen dem in den USA geltenden Industriestandard und entgegen dem Standard, wie SolarWorld Installateure ausbilde nicht verzinnte Erdungsklemmen verwendet haben könnten. Daher sollten Solaranlagenbetreiber ihre Anlagen kontrollieren, so der Hersteller.

Es sei eine Hotline eingerichtet worden, bei der sich die Anlagenbetreiber melden könnten, wenn sie falsche Klemmen entdecken, oder sich nicht sicher seien, ob korrekte Klemmen verbaut wurden. Die Zahl der tatsächlich betroffenen Anlagen schätzt SolarWorld Americas nach eigenen Angaben als klein ein. Die Aktion hatte für ein größeres Medienecho gesorgt, weil US-Medien zunächst fälschlicherweise über eine Rückrufaktion von SolarWorld berichtet hatten.

SolarWorld AG: ISIN DE000A1YCMM2 / WKN A1YCMM

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