14.06.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

SolarWorld stänkert weiter gegen chinesische Konkurrenz

Die SolarWorld AG aus Bonn versucht, weiteren Druck auf die chinesische Konkurrenz aufzubauen. Der kriselnde Solarkonzern ist eine treibende Kraft hinter dem Bemühen, in den USA und in der EU mittels Strafzöllen auf Solartechnik aus China die Wettbewerbssituation für westliche Hersteller zu verbessern. Die Konkurrenten aus der Volksrepublik haben nicht zuletzt durch viele staatliche Vergünstigungen wie etwa umfassende Kreditlineinen durch staatliche Banken eine dominante Marktposition bei den Solarherstellern weltweit erreicht.

Anlässlich der aktuellen Intersolar weist die SolarWorld AG nun in einer Mitteilung auf Qualitätsmängel und Sicherheitsrisiken bei Billigmodulen hin. Dabei verweist sie auf einen Artikel der New York Times vom 28. Mai 2013 über steigende Fehlerquoten und Mängel bei Solarmodulen. Dabei habe es Kritik vor allem an der Qualität chinesischer Hersteller gegeben, die aufgrund finanzieller Nöte infolge des starken Preisverfalls bei Solarkomponenten an der Qualität sparen, so SolarWorld. Der deutsche Solarkonzern fordert, für alle Modulhersteller einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards einzuführen.

SolarWorld kämpft mit massiven finanziellen Problemen. Es erscheint fraglich, ob die Attacken auf die chinesische Konkurrenz dem Unternehmen helfen können. Mehr dazu erfahren Sie in einem Aktientipp von ECOreporter, zu dem Sie per Mausklick gelangen.

SolarWorld AG:  ISIN DE0005108401 / WKN 510840
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