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Solarzulieferer PVA TePla meldet Umsatzrückgang - Analyst dennoch "positiv überrascht"

Nach vorläufigen Berechnungen ist der Umsatz der PVA TePla AG im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent auf 120 Millionen Euro gesunken. Das gab der in Wettenberg ansässige Solarzulieferer heute bekannt. Zum Ergebnis machte er keine vorläufigen Angaben. Die EBIT-Marge werde entsprechend der bisherigen Prognose am oberen Ende der Bandbreite zwischen 8 und 10 Prozent liegen, teilte die AG lediglich mit.


Rückläufig war auch der Auftragsbestand. Nach 87 Millionen Euro im Vorjahr weist die vorläufige Bilanz für 2010 nur noch Aufträge im Wert von 53 Millionen Euro auf. Steigern konnte PVA TePla hingegen den Auftragseingang. Nach 69 Millionen Euro im Vorjahr lag er Ende 2010 bei 93 Millionen Euro. Grund sei „eine lebhafte Nachfrage in den Bereichen Vakuumanlagen, Plasma Systeme, Analyse Systeme und Floatzoneanlagen“, hieß es.


Der Vorstand des Solarzulieferers strebt für 2011 einen Umsatz zwischen 120 Millionen Euro und 130 Millionen Euro an. Als operative Gewinnspanne will er erneut 8 Prozent bis 10 Prozent erreichen.


Jens Jung ist Analyst der BHF Bank. Er zeigt sich "positiv überrascht" von der guten Entwicklung beim Auftragseingang. Der Experte rät, die Beteiligung überzugewichten und nennt als Kurziel 4,80 Euro. Aktuell noctiert das Wertpapier in Frankfurt bei 4,1 Euro und damit knapp 15 Prozent unter dem Vorjahreskurs.

PVA TePla AG:  ISIN DE0007461006 /WKN 746100
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