19.07.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Solarzulieferer setzt auf Dünnschichtproduktionsanlagen - 150 Millionen Euro Umsatz erwartet

Anlagen zur Herstellung von CIGS-Dünnschicht-Modulen bietet der Reutlinger Solarzulieferer Manz Automation AG künftig an. Manz hat dazu einen Know-how Lizenzierungs- und Kooperationsvertrag mit der Würth Solar GmbH & Co. KG abgeschlossen. Für die Know-how-Lizenzierung zahlt Manz 50 Millionen Euro, die in mehreren Raten bis zur Abnahme der ersten Produktionlinie fällig wird.

Resultierend aus dem bestehenden Vertragsverhältnis von Würth Solar mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) erhält Manz darüber hinaus den exklusiven Zugriff auf deren Forschungsergebnisse für CIGS-Module auf Glassubstraten. Bei der CIGS-Technologie hält das ZSW derzeit den Weltrekord mit dem höchsten bisher erreichten Zell-Wirkungsgrad im Labormaßstab von 20,1 Prozent.

Die Kooperation ist zunächst auf eine Dauer von zehn Jahren angelegt. Mit dieser Zusammenarbeit strebt die Manz Automation die marktführende Position als Anbieter komplett integrierter und wirtschaftlicher CIGS-Produktionslinien (CIGSfab) an, teilte das Unternehmen mit.

Das künftige zusätzliche Angebot soll komplette CIGS-Produktionsanlagen umfassen, die weltweit an Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen geliefert werden sollen. Manz rechnet mit einem zusätzlichen Umsatzpotenzial von 150 Millionen Euro pro Jahr für eine CIGSfab mit einer Kapazität von 120 Megawatt.

Manz Automation AG: ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U
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