Strom aus Solaranlagen in Spanien soll schon bald nach neuen Regeln vergütet werden. Im Bild eine Anlage mit Modulen von Conergy. / Quelle: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Spaniens Photovoltaikverband will gegen Einschnitte klagen

In Spanien regt sich weiterer Widerstand gegen die von der Regierung beschlossene Abschaffung der festen Einspeisevergütung für Grünstrom. Diese plant zudem weitere rückwirkend geltende Einschnitte im gesamten spanischen Energiesektor. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge erwägt nun auch der spanische Branchenverband der Photovoltaikindustrie UNEF eine Klage gegen den Staat.

Anstelle der festen Einspeisevergütung soll den Betreibern von Solaranlagen künftig eine Rendite zugesichert werden, die für die kommenden Jahre 7,5 Prozent nicht überschreitet. Dies soll nicht nur für demnächst neu angemeldete und installierte Solaranlagen gelten, sondern auch für solche, die bereits am Stromnetz sind. So sieht es das noch nicht bis ins Detail ausgearbeitete, aber dennoch beschlossene Real Decreto 9/13 vor. Die Vorgängergesetze, die für Grünstromanlagen älteren Datums gelten, Real Decreto 661/2007 und 1578/2008, sind damit außer Kraft gesetzt worden. Dennoch gelten bis auf Weiteres die bisherigen Regelungen (ECOreporter.de berichtete).

Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x