Windkraftanlage von Gamesa. / Quelle: Unternehmen

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Spanischer Windkraftkonzern Gamesa erreicht Meilenstein

Der spanische Windkraftkonzern Gamesa meldet die Installation von acht Windkraftanlagen für das Projekt Tornio in Finnland. Damit hat das Unternehmen aus Zamudio im Baskenland bislang insgesamt Windräder mit einer Gesamtkapazität von 30 Gigawatt (GW) ans Netz gebracht. Zum Vergleich: das entspricht etwa der zehnfachen Menge der pro Jahr in Deutschland neu aufgestellten Windkraftleistung und deckt den Energiebedarf von 18 Millionen Durchschnittshaushalten ab.

Die Spanier hatten ihre erste Windkraftanlage in 1994 aufgestellt. Seither ist Gamesa zu einem der größten Windkrafthersteller der Welt aufgestiegen. Das Unternehmen ist zudem auch als Windkraftprojektierer aktiv. Gamesa hat mehr als zwölf GW der insgesamt 30 GW Windkraftkapazität in der Heimat Spanien installiert, ist aber weltweit aktiv und erzielt derzeit die meisten Erlöse in Lateinamerika und in Indien. In diesen Märkten hat der Konzern im ersten Quartal 2014 70 Prozent des Umsatzes erzielt, während er in Spanien kaum noch Geschäfte machte.

Gamesa hat bislang in 45 Staaten Windkraftanlagen errichtet. Der Konzern veröffentlicht in der vergangenen Woche eine starke Zwischenbilanz für das erste Halbjahr 2014. Demnach wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,1 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg im ersten Halbjahr um 26 Prozent auf 83 Millionen Euro. Als Nettogewinn verbuchte Gamesa für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres 42 Millionen Euro. Gemessen am Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um 88 Prozent.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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