12.09.17 Anleihen / AIF

Spezialfonds FP Lux Investments erweitert Windpark-Portfolio

Der luxemburgische Spezialfonds FP Lux Investments richtet sich an institutionelle Anleger. Nun hat sein Teilfonds Wind Infrastructure I das Windkraft-Portfolio weiter ausgebaut. Mit dem Kauf zweier Windparks in Dahlem (NRW) und Zagelsdorf (Brandenburg) umfasst das Portfolio den Angaben zufolge nun insgesamt 17 Windparks in Deutschland, Frankreich und Finnland mit einer Leistung von 242 Megawatt (MW).

Damit gehöre der Wind Infrastructure I mit einem Investitionsvolumen von über 150 Millionen Euro Eigenkapital und einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro zu den größten Onshore-Windfonds in Europa, hieß es. Der Deal wurde vom international tätigen Fondsberater re:cap global investors begleitet.

FP Lux Investments Wind Infrastructure I: Blick nach Europa

Aufgrund des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das Anfang 2017 in Kraft trat, rechnet Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors, ab 2019 mit einem rückläufigen Angebot ertragreicher Windparks in Deutschland. "Dafür gibt es in Europa weitere sehr aussichtsreiche Länder für Windinvestments. Hier sehen wir eine gute Pipeline an Projekten, die wir für zukünftige Investments des Wind Infrastructure I prüfen werden", so Seibel.

Insgesamt hält die FP Lux Gruppe in ihren Teilfonds Wind- und Solarprojekte mit einem Volumen von über 500 MW in Deutschland und Europa. Der Teilfonds Wind Infrastructure I ist noch zur Zeichnung offen. Sein Ziel sind langfristige Renditen von rund 6 Prozent pro Jahr.

Es handelt sich um einen Spezialfonds nach Luxemburger Recht, der ausschließlich in Onshore-Windparks an ausgewählten Standorten in der EU investiert. Dabei wende sich der Fonds speziell an institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Stiftungen, Versorgungswerke oder Versicherungen. Initiiert hat den Fonds die Fondsgesellschaft First Private aus Frankfurt.
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