05.11.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Spezialistin für Energieversorgungsanlagen meldet Ergebniseinbruch

Die AGO AG Energie + Anlagen, Kulmbacher Spezialistin für Energieversorgungsanlagen, hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 die Umsatzerlöse um 25 Prozent auf 32,1 Millionen Euro gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dagegen das Ergebnis nach Steuern und Zinsen (EBIT) von 1,4 Millionen auf 404.000 Euro eingebrochen.

„Der Ergebnisrückgang zum 30. September 2009 resultiert aus einem Rechtsstreit zum Wärmepreisanstieg mit einem Wärmekunden und aus der Wartungspause am Biomasseheizkraftwerk Alperstedt“, erklärte Hans Ulrich Gruber, Vorstandssprecher der AGO AG Energie + Anlagen. Er erwartet ein sehr starkes viertes Quartal und bekräftigt die Prognose für das Gesamtjahr von einem Umsatz deutlich über dem Vorjahresniveau und einem gesteigerten Ertrag.

Zum 30. September 2009 wies die AGO AG eine Bilanzsumme in Höhe von 35,8 Millionen Euro aus (31. Dezember 2008: 38 Millionen Euro). Das Eigenkapital verringerte sich von 13 auf 12,7 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote kletterte von 34,3 Prozent auf 35,6 Prozent. Die liquiden Mittel betrugen 5,9 Millionen Euro (31. Dezember 2008: 7,7 Millionen Euro) und die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten 2 Millionen Euro (31. Dezember 2008: 1,7 Millionen Euro). Der Auftragsbestand stieg um 68 Prozent auf 34,8 Millionen Euro.

Die Aktie startete heute in Frankfurt mit einem Kurszuwachs von 2,8 Prozent auf 4,35 Euro zu. Vor einem Jahr betrug der Kurs 3,66 Euro.

AGO AG Energie + Anlagen: WKN A0LR41 / ISIN DE000A0LR415
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x