07.04.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Spezialistin für Farbstoffsolarzellen bereitet Joint Venture in USA vor

Zur Entwicklung von Möglichkeiten auf dem Markt für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) will die australische Spezialistin für Farbstoffsolarzellen Dyesol einen Joint Venture mit der Industrieglasspezialistin Pilkington North America (PNA) schließen.  Ein entsprechender Vorvertrag sei unterzeichnet worden, melden die Partner.  Bislang hatten die beiden Konzerne über die Form ihrer angestrebten Zusammenarbeit verhandelt (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete) Bei der gemeinschaftlichen Entwicklungsarbeit werde Pilkington spezielles Floatglas mit transparenter leitfähiger Oxidbeschichtung (TCO) liefern. Diese werde mit Dyesols Materialien und Technologie zur Herstellung von Farbstoffsolarzellen (DSC) kombiniert, hieß es.

Das anvisierte Gemeinschaftsunternehmen werde seinen Hauptsitz in den USA haben, so Dyesol. Ziel des Joint Ventures sei es unter anderem eine komplette Plattformlösung für nachgelagerte Belieferer der Gebäude- und Baubranche entwickeln und vertreiben, die neben Solarelementen auch Autoverglasungen, photovoltaisch betriebene Anzeigen sowie Sicherheitsprodukte für den weltweiten Vertrieb herstelle.

Weltweit werde mehr als die Hälfte aller Elektrizität in Gebäuden verbraucht, so sei die Nachfrage nach energieeffizienten und energieproduzierenden Verglasungen und Inneneinrichtungsprodukten auf Glasbasis verhältismäßig einfach zu identifizieren, erklärte arc Thomas, CEO von Dyesol Inc zum Marktpotenzial des Joint Ventures „Zwar können alle photovoltaischen Technologien bei guten Sonnenverhältnissen auf Dächer zur Anwendung kommen, doch nur DSC kann Strom jeden Tag und den ganzen Tag lang bei allen möglichen Lichtverhältnissen produzieren“, so Thomas weiter.

Dyesol Ltd.: ISIN AU000000DYE9 / WKN A0ETN7
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