03.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Spezialistin für Holzwerkstoffe muss Gewinneinbruch hinnehmen

Einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht die börsennotierte Spezialistin für Holzwerkstoffe Delignit AG im ersten Halbjahr 2008. Laut dem Unternehmen aus Blomberg sank der Jahresüberschuss auf 0,9 Millionen Euro nach 1,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2007. Das Ergebnis pro Aktie betrug 0,14 Euro nach 0,22 Euro im Vorjahr.

Der Markt hat die schlechten Zahlen scheinbar bereits im Vorfeld eingepreist, die Delignit-Aktie notiert in Frankfurt am Morgen unverändert bei 3,90 Euro (9:00 Uhr). Beim Börsengang der Gesellschaft vor knapp einem Jahr hatten die Anteilscheine 8,00 Euro gekostet (ECOreporter.de berichtete).

Wie Delignit weiter mitteilt, stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um rund 3 Prozent auf 21,4 Millionen Euro, nach 20,8 Millionen Euro in 2007. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) rutschte von 3,6 auf 2,7 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag bei 1,7 Millionen Euro (Vorjahr: 2,4 Millionen). Die EBIT-Marge sei von 10,2 auf 7,5 Prozent gesunken, so die Meldung.

Positiv bewertet das Unternehmen die Entwicklung im Bereich Industrieboden, dort habe man deutlich steigende Umsätzen erzielt. Gut entwickelt hätten sich zudem spezielle technische Anwendungen sowie der Bereich Automotive, in dem Innenraumausstattungen für leichte Nutzfahrzeuge geliefert werden.

Im ersten Halbjahr sei das internationale Geschäft ausgebaut worden, berichtet Delignit weiter. Man habe Vertriebspartnerschaften in Italien und in der Türkei abgeschlossen. Die Produktpalette sei durch Neuentwicklungen unter anderem für Schienenfahrzeuge und Nutzfahrzeuge abgerundet worden.

Delignit AG: ISIN DE000A0MZ4B0 / WKN A0MZ4B
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