BMW i3: Aumann stellt Maschinen für die Produktion von Elektroautos und Hybridfahrzeugen her. / Foto: BMW

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Spezialmaschinenhersteller Aumann meldet Gewinneinbruch

Der Spezialmaschinenhersteller Aumann leidet unter der schwächelnden Autokonjunktur. Das Unternehmen aus Beelen (NRW) meldet für die Monate Januar bis September einen Gewinnrückgang zum Vorjahr von über 37 Prozent.

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Die Aumann AG erzielte in den ersten neun Monaten 2019 einen Umsatz von 200,8 Millionen Euro. Das sind 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) belief sich auf 14,8 Millionen Euro und ging damit um 37,6 Prozent zum Vorjahr zurück. Mit diesen Zahlen liegt das Unternehmen auf dem im Juli korrigierten Prognosekurs.

Auf das E-Mobilitäts-Segment entfielen in den ersten neun Monaten 43 Prozent des Umsatzes und 44 Prozent des EBITs, wie Aumann meldet. Der Spezialmaschinenbauer versucht, die strategische Ausrichtung auf den Bereich E-Mobility weiter zu forcieren. In anderen Bereichen soll gespart werden.

Das Unternehmen sieht sich trotz der aktuellen Marktsituation "für den Wandel hin zur Elektromobilität sehr gut" positioniert. Ein neuer Schlüsselauftrag für einen namhaften Automobilhersteller unterstreiche die derzeitige Ausrichtung, heißt es von Aumann. Das Aumann-Management will die Kostenstruktur und die Fertigungstiefe verbessern, um mit den derzeitigen Herausforderungen in der Automobilbranche besser zurechtzukommen.

Die Aumann-Aktie legte gestern nach Veröffentlichung der Zahlen an der Börse Xetra um gut 4 Prozent zu. Auch heute ist die Aktie mit einem Plus von 5 Prozent in den Börsenhandel gestartet und steht nun bei 14,60 Euro (15.11., 9:05 Uhr). In den vergangenen zwölf Monaten ging es mit der Aktie um fast 69 Prozent bergab. Anleger sollten die Aumann-Aktie vorerst beobachten. Der Kurs könnte unter der trüben Stimmung in der Automobilindustrie weiter leiden.

Aumann AG: ISIN DE000A2DAM03 / WKN A2DAM0

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