08.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Sprung auf den fünften Kontinent – deutscher Solarmodulbauer verkauft nach Australien

Die polykristallinen Solarmodule auf dem Dach der deutschen Rudolf-Steiner-Schule in Mansfield im australischen Bundesstaat Victoria kommen von der Oldenburger aleo solar AG. Wie das Unternehmen meldet, will es seine Aktivitäten in dem vielversprechenden australischen Photovoltaik-Markt ausbauen.

Installateur für das Aufdachprojekt in Mansfield war den Angaben zufolge der autorisierte aleo-Partner Remtron Automation in Melbourne. Zum Lieferumfang gehörten auch Wechselrichter und das Montagesystem. Weitere Anlagen seien bereits in der Realisierung.

Australien bietet laut der Meldung hervorragende Rahmenbedingungen für die Photovoltaik. Mit bis zu 2.000 Kilowattstunden lägen die Jahreserträge pro Kilowatt Nennleistung etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Die Regierung wolle bis 2020 mindestens 20 Prozent des Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien decken. Sie habe unter anderem das Programm „Solar Credits“ gestartet. Insbesondere kleinere Anlagen würden finanziell sehr gut gefördert. Rund vier Millarden australische Dollar (2,4 Milliarden Euro) sollten für entsprechende Förderprogramme sowie Großprojekte zur Verfügung gestellt werden.

aleo solar AG: WKN A0JM63 / ISIN DE000A0JM634
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