Wartungsarbeiten an einer Windkraftanlage von eno energy, die die meisten der von ihr betreuten Windräder selbst herstellt. / Foto: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Starke Jahresbilanz beflügelt Wind-Anleihe von eno energy

Die Windkraft-Spezialistin eno energy hat im Geschäftsjahr 2016 Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch die Entwicklung des Börsenkurses der Windkraft-Anleihe von eno energy überzeugt.


Die eno energy hat 2016 einen Rekordumsatz erzielt. Wie die Unternehmensgruppe aus Rostock mitteilt, verbesserte sie 2016 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf 112 Millionen Euro. Der Umsatz erreichte damit einen Rekordwert in der Geschichte des Unternehmens. Die Gesamtleistung erhöhte sich um rund 38 Prozent auf 119 Millionen Euro.

Auch bei der Inbetriebnahme von neuen Windrädern mit insgesamt 72,2 Megawatt (MW) hat eno energy einen neuen Spitzenwert erreicht. Davon entfielen 52,2 MW auf Windräder aus eigener Produktion. Die Rostocker bauen Windräder, planen Windparks und setzen sie für Kunden um. Zunehmend erwirtschaften sie auch mit dem Betrieb, dem Service und der Wartung von Windkraftanlagen Einnahmen.   

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von eno energy kletterte von 6,57 Millionen Euro in 2015 auf nun 7,56 Millionen Euro, also um rund 15 Prozent.

Das sind gute Nachrichten für Anleger, die in die Wind-Anleihe investiert haben. Das Unternehmen hatte 2011 eine Anleihe (ISIN DE000A1H3V53) mit 7,375 Prozent Jahreszins aufgelegt, deren Rückzahlung im März 2018 ansteht. An der Börse notiert die Anleihe jetzt leicht über Ausgabepreis, bei 100,7 Euro. Während der Laufzeit war der Kurs zwischenzeitlich bis auf rund 50 Euro abgesunken, hatte sich aber vor allem seit 2016 stark erholt.
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