Stryker produziert unter anderem Instrumente für medizinische Eingriffe bei Gelenken. / Foto: Stryker

28.04.17 Aktientipps , Aktien-Favoriten

Starke Zahlen: Hat die Medizintechnik-Aktie Stryker noch immer Kurspotential?

Über 18 Prozent Kursgewinn erreichte die Medizintechnik-Aktie Stryker in den acht Monaten seit der Aufnahme in die  ECOreporter-Favoriten-Aktien (Link entfernt).  Jetzt meldete das US-Unternehmen einen weiteren Anstieg von Umsatz und Gewinn. Zeit für eine Neubewertung des nachhaltigen Dividendenkönigs?

Stryker hat gute Zahlen für das erste Quartal 2017 veröffentlicht. Die Spezialistin für Medizintechnik und orthopädische Produkte verbesserte den Umsatz im ersten Quartal 2017 gegenüber der Vorjahresperiode um über 18 Prozent auf 2,96 Milliarden US-Dollar (das sind umgerechnet 2,72 Milliarden Euro). Der Nettogewinn des Unternehmens mit Sitz in Kalamazoo im Bundesstaat Michigan erhöhte sich um mehr als zehn Prozent auf 444 Millionen US-Dollar (407 Millionen Euro). Der Nettogewinn je Aktie sprang um mehr als 19 Prozent auf 1,48 US-Dollar (1,36 Euro).

Umsatz und Ergebnis sollen weiter wachsen

Der Umsatz im Geschäftsbereich Medizintechnik stieg mit mehr als 35 Prozent besonders stark an. Er steuerte knapp 43 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Die Bereiche um Orthopädie (Anteil am Umsatz von 39 Prozent) sowie Neurotechnologie und Wirbelsäule (Umsatzanteil 17 Prozent) legten jeweils rund 7 Prozent zu.

Stryker vertreibt seine Produkte in mehr als 100 Länder, erwirtschaftet aber mit 73 Prozent den Löwenanteil des Umsatzes im Heimatmarkt USA. Für 2017 sieht die Unternehmensführung den Medizintechnik-Anbieter weiterhin auf Wachstumskurs.  Sie bekräftigte die Prognose, wonach Stryker den Jahresumsatz gegenüber 2016 um 5,5 bis 6,5 Prozent verbessern und der Nettogewinn je Aktie auf 6,35 bis 6,45 Dollar steigen wird.

Damit würde das Wachstum allerdings geringer ausfallen als im Vorjahr. In 2016 war der Jahresumsatz um über 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar gewachsen und der Nettogewinn je Aktie um 13 Prozent auf 5,80 Dollar.

Steigende Dividende

Stryker zahlt für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2017 an die Aktionäre eine Dividende in Höhe von 0,425 US-Dollar je Aktie, das sind umgerechnet etwa 40 Euro-Cent. Auf das Jahr gerechnet ergibt sich dadurch eine Dividende von 1,70 US-Dollar, also 1,56 Euro. Die Ausschüttungsquote liegt bei etwa 36 Prozent. Die Dividendenrendite liegt bei einem Börsenkurs von 136,19 US-Dollar (Börse New York, 125,16 Euro, Stand 27.4.) bei etwa 1,25 Prozent.

Im ersten Quartal 2016 betrug die Dividende noch 0,38 US-Dollar je Aktie, umgerechnet 35 Cent. Im Vergleich zur Vorjahresperiode 2016 wurde die Dividende somit um elf Prozent angehoben.  
    
Fazit

ECOreporter hält an der Aktie von Stryker weiterhin fest. Das Unternehmen ist aussichtsreich in einem wachstumsträchtigen Markt aufgestellt, wie sie in unserem  Stryker-Portrait  nachlesen können. Phasen von stagnierenden oder sinkenden Kursen sollten Anleger dazu nutzen, die Beteiligung auszubauen.

Die Dividende ist nicht hoch, jedoch konstant und sie wird quartalsweise ausgeschüttet. Trotz der starken Kurszuwächse seit 2016 sind weitere deutliche Wertsteigerungen zumindest langfristig recht wahrscheinlich.

Stryker ist ein  ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der  Reihe der nachhaltigen Dividendenkönige (Link entfernt)<link http:="" www.ecoreporter.de="" tests-ratgeber="" ecoreporter-favoriten-aktien="" dividendenkoenige.html="" -="" external-link-new-window="" "Opens="" external="" link="" in="" new="" window"=""></link>.


Stryker Corp.: ISIN US8636671013 / WKN 864952
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