Am Stammsitz der Helma Eigenheimbau AG in Lehrte können die Produkte des Unternehmens besichtigt werden. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien, Meldungen, Anleihen / AIF

Starke Zahlen, volle Auftragsbücher: Helma-Aktie im Aufwind

Starke Zahlen für das erste Halbjahr 2014 haben dem Aktienkurs der Helma Eigenheimbau AG Auftrieb beschert. Bis 9:56 Uhr stieg der Kurs im Xetra der Deutschen Börse um 3,5 Prozent auf 26,65 Euro. Damit ist die Helma-Aktie knapp 13 Prozent teurer als noch vor vier Wochen und 57 Prozent teurer als vor einem Jahr. ECOreporter hatte die Helma-Aktie im September 2014 ausführlich analysiert und zum Kauf empfohlen. Vor vier Jahren wurde sich noch mit 8,5 Euro gehandelt. Seither hat sich ihr Kurs also mehr als verdreifacht.

Die Spezialistin für individuelle Massivhäuser und nachhaltige Energiekonzepte verbuchte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 65,2 Millionen Euro Umsatz und 3,6 Millionen Euro Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT). Gemessen am Ergebnis der ersten Vorjahreshälfte bedeutet dies einen Umsatzanstieg um 31 Prozent und einen Gewinnsprung um 64 Prozent. Für das erste Halbjahr 2013 hatte die Gesellschaft aus Lehrte 49,6 Millionen Euro Umsatz und 2,2 Millionen Euro EBIT erzielt. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,28 Euro im Vorjahreszeitraum auf 0,42 Euro.  Die stärkste Kraft hinter dem Umsatzwachstum sei die im Bauträgergeschäft tätige Tochtergesellschaft Helma Ferienimmobilien GmbH mit 161 Prozent Umsatzplus gewesen, erklärte der Vorstand.

Deutlich steigern konnte die Helma Eigenheimbau AG auch ihr Neugeschäft. Der Wert der im Berichtszeitraum 2014 neu eingegangenen Aufträge lag mit 86,1 Millionen Euro 20 Prozent über dem der ersten Hälfte 2013. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag 30. Juni kletterte auf Jahressicht um 17 Prozent auf 165,7 Millionen Euro. Ein neuer Rekord, wie die Unternehmensführung betonte.


Vorstand erwägt, die mittelfristige Prognose zu erhöhen

Aus der Sicht der Unternehmensführung wird die Helma Eigenheimbau AG kurz und mittelfristig weiter wachsen. „Wie in den Vorjahren wird der Helma-Konzern auch in 2014 einen Großteil des Jahresergebnisses in der zweiten Jahreshälfte erwirtschaften“, so die Verantwortlichen. Vor diesem Hintergrund bestätigten sie die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2014 und darüber hinaus. Dieser Prognose zufolge steigert die Helma Eigenheimbau AG den Umsatz 2014 um 23 Prozent auf 170 Millionen Euro. Zugleich soll das EBIT um 21 Prozent auf 12,5 Millionen Euro klettern. Für 2015 stellt der Vorstand 200 Millionen Euro Umsatz und 15 Millionen Euro EBIT in Aussicht. Käme es so, bedeutete dies einen Umsatzanstieg um weitere 18 Prozent und ein EBIT-Zuwachs um weitere 20 Prozent.

„Sollte sich die Auftragslage im Geschäftsbereich Ferienimmobilien auch in den kommenden Monaten unverändert positiv darstellen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die mittelfristige Umsatz-Guidance für diesen Bereich mit Vorstellung der Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2014 im Frühjahr 2015 nach oben angepasst würde“, erklärte die Unternehmensspitze. Ziel sei es, 2017 die Umsatzmarke von 250 Millionen Euro zu knacken, so der Vorstand weiter.

Anleihe beendet erstes Halbjahr im Plus

Die Helma Eigenheimbau AG hat 2013 über eine Anleihe (ISIN DE000A1X3HZ2) 25 Millionen Euro bei Investoren eingeworben. Die Anleihe läuft noch bis Mitte September 2018 und ist mit 5,875 Prozent verzinst. Das erste Halbjahr 2014 schloss diese Anleihe an der Frankfurter Börse mit einem Kurs von 107 Prozent ab. Gestartet war die Anleihe ins laufende Jahr mit einem Kurs knapp über 104 Prozent. Die Ratingagentur Creditreform bewertet die Bonität der Helma Eigenheimbau AG aktuell  mit der Note BBB als „stark befriedigend“ Damit attestieren die Analysten dem Unternehmen ein „geringes bis mittleres Insolvenzrisiko“.   

Helma Eigenheimbau AG: ISIN DE000A0EQ578 / WKN A0EQ57
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