Installation einer Windkraftanlage auf See - offshore. / Foto: Siemens

  Erneuerbare Energie

Starkes Wachstum der deutschen Offshore-Windkraft

Die Offshore-Windenergie wächst stetig. Das nun beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) könnte das Wachstum jedoch behindern. Zu diesem Thema hat sich die Stiftung für Offshore-Windenergie geäußert und Zahlen veröffentlicht.

Im ersten Halbjahr wurde demnach die deutsche Offshore-Windkraftkapazität um 258 Megawatt (MW) ausgebaut. Damit lag sie zur Jahresmitte bei insgesamt 3.552,2 MW aus 835 Anlagen. Weitere 324 MW Leistung stehen kurz vor ihrem Anschluss. Für das Gesamtjahr erwartet die Branche einen Zubau von ca. 700 MW. Im ersten Halbjahr waren 422 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.765,3 MW neu ans Netz angeschlossen worden, also nur halb so viel wie in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres.

Auch die durchschnittliche Leistung pro Anlage ist gestiegen. Während der Durchschnitt vorher bei 4 MW lag, ist er nun auf rund 6 MW gestiegen. Einzig das neu beschlossene EEG wirft einen Schatten auf die Branche: Geringe Ausschreibungsvolumen werden die Lage in Deutschland erschweren und zu Verlusten von Arbeitsplätzen führen, befürchtet die Stiftung für Offshore-Windenergie (mehr darüber lesen Sie  hier).
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