Mikrofinanzkunden auf Sri Lanka. / Foto: Bank im Bistum Essen

23.12.15 Fonds / ETF

Starkes Wachstum des KCD-Mikrofinanzfonds III

In den ersten zehn Monaten seit seinem Start hat der KCD-Mikrofinanzfonds III eine Rendite von 2,55 Prozent erreicht. Das geht aus der Monatsbilanz des Fonds für den November hervor. Demnach hat er im vergangenen Monat 0,43 Prozent zugelegt. Der Fonds der Bank im Bistum Essen wurde von ihr Ende Januar aufgelegt. Anleger können nur über diese katholische Kirchenbank Fondsanteile zeichnen. Die Managementvergütung beträgt pro Jahr bis zu 1,3 Prozent, die Gesamtkostenquote (TER, Total expense ratio) liegt bei 2,4 Prozent. Anfallende Erträge werden an die Investoren ausgeschüttet. Anleger können Fondsanteile monatlich erwerben und quartalsweise zurückgeben.

Das KCD im Namen dieses Mikrofinanzfonds steht für Kirche, Caritas und Diakonie. Die Bank im Bistum Essen investiert selbst seit Jahren in den Mikrofinanzsektor, über den ECOreporter.de auf einer  Sonderseite (Link entfernt)  ausführlich informiert. Die Kirchenbank ist auch für das Fondsmanagement des KCD-Mikrofinanzfonds III verantwortlich (mehr über deutsche Mikrofinanzfonds erfahren Sie  hier).

Der KCD-Mikrofinanzfonds III ist seit seinem Start schnell gewachsen. Er verfügte Ende November bereits über ein Volumen von 33 Millionen Euro, nachdem er mit einem Volumen von 14 Millionen Euro gestartet war. Das Vermögen ist zu 84 Prozent in Darlehen an Mikrofinanzinstitute in armen Weltgegenden investiert, die Kleinkredite vergeben. Diese fließen überwiegend an Frauen, deren gesellschaftliche Position dadurch gestärkt wird. Die durchschnittliche Höhe dieser Kredite beträgt dem Monatsbericht zufolge rund 1.300 US-Dollar. Der Fonds ist in 25 Mikrofinanzinstitute aus zwölf Ländern investiert, am stärksten in Kambodscha (13,6 Prozent), Ecuador (11,2 Prozent) und in Armenien (10,7 Prozent).
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