Auslieferung von Windrotoren für einen Offshore-Windpark von RWE. / Quelle: Senvion

10.08.15 Erneuerbare Energie

Startschuss für weltweit größtes Windkraftprojekt auf See

Vor der britischen Küste soll mit dem Projekt Dogger Bank Teesside A&B der weltweit größte Windpark auf See – offshore - entstehen. Die zuständige britische Behörde, das Department of Energy and Climate Change, hat dafür jetzt die Genehmigung erteilt. Es soll aus zwei Windfarmen (A und B) mit je 1,2 Gigawatt (Leistung) bestehen, so dass sich die Gesamtkapazität des Windparks auf 2,4 GW belaufen würde.

Die Entwicklungskosten beziffert das Konsortium „Forewind“, das das Projekt ab 2022 umsetzen will, mit etwa acht Milliarden britischen Pfund (GBP). Das wären umgerechnet rund 11,3 Milliarden Euro. Dem Konsortium gehört neben dem britischen Energieversorger Scottish & Southern Energy (SSE) sowie Statkraft und Statoil aus Norwegen auch der deutsche Energiekonzern RWE an.

Das Projekt soll rund 180 Kilometer vor der Westküste Großbritanniens entstehen, auf Höhe der Grafschaft Yorkshire, und genug Windstrom erzeugen, um damit 1,8 Millionen Durchschnittshaushalte zu versorgen. Geplant wird mit rund 400 Windkraftanlagen.

Großbritannien verfügt schon heute über die weltweit größte Windkraftkapazität. Sie belief sich Ende 2014 auf 4,5 GW. Mehr über die jüngste Entwicklung der Windkraft auf See in Europa erfahren Sie mehr in unserem  Beitrag  über die Halbjahresblianz des europäischen Windkraftverbandes zur Offshore-Windkraft.
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