Steico Aktiengesellschaft: Quartalszahlen III/2008 und Ausblick

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.
  • Umsatzsteigerung trotz schwierigerem wirtschaftlichem Umfeld
  • Hoher Preisdruck, Kosten der Restrukturierung und Einmaleffekte belasten die Ergebnisse
  • Trotz erster Erfolge des Programms weiterer Ergebnisrückgang


Feldkirchen bei München, 27. November 2008 - Die Konjunktur hat sich im dritten Quartal weiter eingetrübt. Steico begegnet dem veränderten Umfeld mit einem umfassenden Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm. Neben Maßnahmen im Beschaffungs- und Produktionsbereich wurden auch Schlüsselpositionen im Konzern neu besetzt und die strategische Ausrichtung angepasst. Neben einem anhaltenden Preisdruck und der im dritten Quartal noch bestehenden Kostensituation belasten auch die Aufwendungen für das Restrukturierungsprogramm die Ergebnisse. Zwar zeigen sich zum Ende des dritten Quartals erste Erfolge, jedoch können sie einem weiteren Absinken der Ergebnisse noch nicht maßgeblich entgegenwirken.

Ausgewählte Finanzkennzahlen

In TEUR 9M 2007 9M 2008 Q3 2007 Q3 2008 Umsatzerlöse 72.239 78.790 24.306 27.274 Umsatzwachstum in % 15,2% 9,1% 6,2% 12,2% Gesamtleistung (GL) 75.973 82.830 24.917 25.601 EBITDA 11.918 5.467 3.197 554 EBITDA-Marge (in % GL) 15,7% 6,6% 12,8% 2,2% EBIT 7.022 -834 1.516 -1.639 EBIT-Marge (in % GL) 9,2% -1,0% 6,1% -6,4% Finanzmittelbestand 38.406* 29.418 - - Eigenkapitalquote in % 72,1%* 65,3% - -

* zum 31.12.2007

Ausblick

Trotz der bereits erzielten Erfolge des Restrukturierungsprogramms dürften die Belastungen zum Jahresende deutlich überwiegen, so dass - erstmals - mit einem negativen Jahresergebnis zu rechnen ist.

Der Vorstand erwartet anhaltende positive Effekte aus dem Restrukturierungsprogramm. Ziel ist daher, dass Steico trotz der eingetrübten Konjunkturaussichten 2009 wieder in die Gewinnzone zurückkehrt. Einer erwarteten Umsatzsteigerung dürften 2009 allerdings noch geringe Margen gegenüberstehen.

Das Geschäft in den ersten Jahresmonaten ist traditionell stark durch die Witterung und ihre Auswirkungen auf die Bautätigkeit geprägt. Sollte der kommende Winter deutlich strenger als im vergangenen Jahr ausfallen, könnte dies die positiven Effekte des Restrukturierungsprogramms im ersten Quartal 2009 noch verschleiern.

Die Steico Gruppe hat mit einer Eigenkapitalquote von 65,3% eine solide Unternehmenssubstanz und verfügt mit Liquiditätsreserven von rund 29,4 Mio. EUR zum 30. September über die Ressourcen, um aus der aktuellen Krise gestärkt hervorzugehen.

Kontakt:
Andreas Schulze
Steico Aktiengesellschaft
Hans-Riedl-Strasse 21
85622 Feldkirchen
Fon: +49-(0)89-99 15 51-48 Fax: +49-(0)89-99 15 51-97
E-Mail: schulze@steico.com www.steico.com
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