Steico produziert neben Dämmstoffen auch Balken und Furnierholz. Das Unternehmen setzt dabei auf nachwachsende Rohstoffe. / Foto: Steico SE

23.11.17 Aktientipps , Nachhaltige Aktien , Aktien-Favoriten , Meldungen , Spezialwerte

Steico SE: Ökologisch dämmen und bauen

Die Steico SE bietet ökologische Dämmstoffe und Bauteile an. Nicht nur das nachhaltige Geschäftsmodell zeichnet das Unternehmen aus. Wir verraten Ihnen, wieso Steico zu den ECOreporter-Favoriten-Aktien gehört - und womit der Spezialist für Baustoffe sonst noch punkten kann.

Fest steht: Bereits bei der Produktion geht es nachhaltig zu. Als Rohstoff nutzt Steico Holz, und zwar ausschließlich mit FSC- und PEFC-Siegel für zertifizierte nachhaltige Forstwirtschaft. Das Unternehmen aus Feldkirchen bei München stellt vor allem Holzfaser-Dämmstoffe her. Sie sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre, weil sie beispielsweise Feuchtigkeit durchlassen - so kann sich kein Schimmel bilden. Außerdem verbrauchen sie schon in der Herstellung wesentlich weniger Energie als viele künstliche Dämmmaterialien.

Steico erzeugt einen Teil der für die Produktion benötigten Wärme in werkseigenen Biomassekraftwerken. Von 2016 bis 2018 stieg die Energiegewinnung aus Biomasse um 79 Prozent und die Energieeffizienz um 17 Prozent. Die beiden Steico-Werke in Polen sind seit 2019 komplett auf Biomasse umgestellt. In einem der Werke ist auch ein geschlossenes Wasserkreislaufsystem installiert.

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1986 als Gesellschaft für Bau- und Industriebedarf Steinmann & Co. GmbH gegründet, ging Steico 2007 an die Börse. Seitdem weist das Unternehmen stetig steigende Umsätze aus. Den Namen Steico trägt es seit 2001. Die Produktion erfolgt an drei europäischen Standorten - Czarnków (Polen), Czarna Woda (Polen) und Casteljaloux (Frankreich). Weiterhin verfügt die Steico-Gruppe über zwei Vertriebsgesellschaften in Frankreich (Brumath) und Großbritannien (Caddington). 2019 beschäftigt Steico über 1.700 Mitarbeiter.

Das Unternehmen konnte seinen Umsatz 2018 von 230 auf 252 Millionen Euro steigern. Der Nettogewinn stieg von 15,3 auf 16,2 Millionen Euro. Für 2019 rechnet Steico mit einem Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent und einer Gewinnmarge vor Steuern und Zinsen (EBIT-Marge) von ungefähr 10 Prozent. Für 2020 erwartet der Konzern weitere Umsatzzuwächse. Die Steico-Aktie hat von Mitte Oktober 2014 bis Mitte Oktober 2019 mehr als 330 Prozent an Wert gewonnen.

Dividende: Erste Dividendenzahlung 2008, keine Dividende für 2009, seit 2010 kontinuierliche Ausschüttungen. Für 2018 betrug die Dividende 0,25 Euro je Aktie. Das entspricht einer Dividendenrendite von (Stand 17.10.2019) 1 Prozent.

Nachhaltigkeit: Steico setzt auf nachwachsende Rohstoffe und ermöglicht damit klimaschonende, umweltfreundliche und gesunde Wohnungssanierungen und -neubauten. Außerdem achtet das Unternehmen auf umweltschonende Produktionsverfahren.

K.O.-Kriterien: Keine

Steico SE: ISIN DE000A0LR936 / WKN A0LR93

 

Stand: 10/2019

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