21.02.13 Finanzdienstleister

Stiftung der Steyler Bank erlebt großen Zuspruch – weitere Stifter gesucht

Einen starken Schub im Stiftungsgeschäft hat die Steyler Bank zu verzeichnen. Nach vorläufigen Berechnungen verwaltete die hauseigene Stiftung der katholischen Kirchenbank aus St. Augustin zum Ende des vergangenen Jahres erstmals mehr als 20 Millionen Euro Stiftungskapital. Auch dank des gestiegenen Interesses von Privatkunden, über Stiftungen international zu helfen, sei dieses Kapital 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 20,3 Millionen Euro angestiegen, teilte die Nachhaltigkeitsbank mit.

800.000 Euro des von der Steyler-Bank-Stiftung zum Bilanzstichtag verwalteten Geldes entfiel auf zinslose Darlehen. Dies seien häufig Reserven, die Kunden auch ohne eigene Stiftung zeitweise in der Bankstiftung „zwischenparken“, um so helfen zu können, erläutert Norbert Wolf, Vorstand der Steyler Bank Stiftung und Geschäftsführer der Steyler Bank.

Insgesamt seien 2012 allerdings auch zehn neue Treuhandstiftungen gegründet worden. Privatpersonen ist dies mit Hilfe des Steyler Stiftungszentrums ab 5.000 Euro möglich. „Jede Stiftung und ist sie noch so klein, kann viel bewirken, wenn ihre Gelder richtig eingesetzt werden. Wir können in Ländern, wie zum Beispiel den Philippinen für nur 10 Cent eine Tasse Reis kaufen und so einen Menschen satt machen“, betonte Wolf.

Die meisten der von der Bank verwalteten Stiftungsgelder unterstützen Hilfsprojekte des Steyler Missionsordens auf der ganzen Welt in Sachen Ausbildung, Gesundheit, Seelsorge und Soziales. Rund 377.000 Euro aus der Stiftungsarbeit 2012 flossen in solche internationalen Hilfsprojekte der Steyler Missionare. Weitere 64.000 Euro gingen in Stiftungsprojekte außerhalb der Steyler Mission.

Aktuell suche das Stiftungszentrum weitere potenzielle Stiftungsgründer für verschiedene Missionsprojekte. Etwa im Norden Ghanas: Ziel sei es hier, Frauen in dem schlecht erschlossenen Gebiet bei der Produktion von Shea-Butter zu unterstützen und ihnen so ein Einkommen zu verschaffen. Ein weiteres Afrika-Projekt widme sich der Hilfe von Aidswaisen in Simbawe und in Indien, wo die Missionare Ureinwohnern helfen müsse dringend eine Schule erweitert werden.
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