31.08.15

Sto SE: Bilanz des ersten Halbjahres 2015

Die Dämmstoffspezialistin Sto SE hat das erste Halbjahr 2015 mit 561,6 Millionen Euro Umsatz und 17,4 Millionen Euro EBIT beendet. Auf Jahressicht entspricht das einem Umsatzrückgang um 0,3 Prozent und einem Gewinneinbruch um 40,4 Prozent. Lesen Sie dazu die Original-Meldung des Unternehmens.

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----- P R E S S E I N F O R M A T I O N -----
·        Sto-Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2015 mit 561,6 Mio. EUR leicht unter Vorjahresniveau
·        Vorjahreszahlen durch sehr günstige Witterung im ersten Quartal 2014 auf vergleichsweise hohem Niveau
·        Konzern-EBIT reduziert sich im Halbjahresvergleich von 29,2 Mio. EUR auf 17,4 Mio. EUR
·        Belegschaft weltweit von 5.001 auf 5.081 ausgebaut
·        Unveränderte Prognose für das Gesamtjahr 2015: Umsatzplus von 5 % auf rund 1.270 Mio. EUR und EBIT von 92 Mio. EUR bis 102 Mio. EUR erwartet

Stühlingen, 28. August 2015 – Die Geschäftsentwicklung der Sto SE & Co. KGaA blieb auch im zweiten Quartal 2015 unter den Planungen. Durch das im ersten Quartal 2014 witterungsbedingt hohe Vergleichsniveau und weil die erwarteten Nachholeffekte bisher nicht im angestrebten Umfang realisiert werden konnten, lag der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2015 mit 561,6 Mio. EUR noch 0,3 % unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 563,1 Mio. EUR). Im Markt für Wärmedämm-Verbundsysteme führte die widersprüchliche und teilweise sehr zugespitzte Medienberichterstattung weiterhin zur Verunsicherung insbesondere bei privaten Bauherren. Verstärkt wurde die Zurückhaltung darüber hinaus durch die nach wie vor ungeklärte Frage der steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen. Dies führte zu Einbußen in der Produktgruppe Fassadensysteme.

Im Inland wies der Sto-Konzern entsprechend einen Umsatzrückgang um 3,5 % auf 244,5 Mio. EUR (Vorjahr: 253,4 Mio. EUR) aus. Dagegen nahm der Auslandsumsatz um insgesamt 2,4 % auf 317,1 Mio. EUR (Vorjahr: 309,7 Mio. EUR) zu, sodass sich der Auslandsanteil am Konzernvolumen im Halbjahresvergleich von 55,0 % auf 56,5 % erhöhte. Hier wurden Rückgänge in mehreren westeuropäischen Ländern, die überwiegend wetter- und konjunkturbedingt waren, durch Zuwächse in Amerika und Asien überkompensiert, wo sich 2015 deutlich positive Währungsumrechnungseffekte auswirkten.

Insgesamt erhöhte sich der Sto-Konzernumsatz in der ersten Jahreshälfte durch Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte um 17,1 Mio. EUR, wobei insbesondere die Kursentwicklung des US-Dollars, des Schweizer Franken und des chinesischen Renminbi im Verhältnis zum Euro zu Buche schlugen. Unter Ausklammerung dieser Einflüsse war im Konzern bis Ende Juni 2015 ein Umsatzrückgang von 3,3 % gegenüber der Vorjahresperiode zu verzeichnen.

Die Geschäftsentwicklung im Juli 2015 lag zwar leicht über Vorjahr, aber weiterhin unter unseren Erwartungen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Sto-Konzerns unterschritt in den ersten sechs Monaten 2015 mit 17,4 Mio. EUR ebenfalls die Planung sowie den Vorjahreswert (Vorjahr: 29,2 Mio. EUR). Das Nettoergebnis verringerte sich im Sechsmonatsvergleich von 19,9 Mio. EUR auf 12,1 Mio. EUR. Neben dem niedrigeren Umsatzvolumen wirkten sich auf die Ertragslage insbesondere höhere Personalaufwendungen aus, die um 3,2 % auf 158,5 Mio. EUR (Vorjahr: 153,6 Mio. EUR) stiegen. Hauptgründe waren Tariferhöhungen und der erfolgte Mitarbeiteraufbau in Regionen, in denen mittelfristig mit Umsatzzuwächsen gerechnet wird.
Weltweit beschäftigte der Sto-Konzern Ende Juni des laufenden Jahres 5.081 Mitarbeiter (Vorjahr: 5.001), 2.454 davon im Ausland (Vorjahr: 2.418) und 2.627 (Vorjahr: 2.583) in Deutschland. Der Auslandsanteil an der Konzernbelegschaft belief sich per 30. Juni 2015 mit 48,3 % nahezu auf Vorjahreshöhe (Vorjahr: 48,4 %).
Die Finanz- und Vermögenslage des Sto-Konzerns war zur Jahresmitte geprägt von der hohen Dividendenausschüttung und dem in der Baubranche stark saisonalen Geschäftsverlauf. Dadurch besteht in den ersten Monaten eines Kalenderjahres hoher Geldbedarf, während im zweiten Halbjahr die Mittelzuflüsse überwiegen. Zum 30. Juni 2015 wies das Unternehmen eine Netto-Finanzverschuldung von 2,9 Mio. EUR auf nach einem Netto-Finanzguthaben von 104,7 Mio. EUR am Jahresende 2014. Die Eigenkapitalquote betrug am Stichtag 54,0 % (31.12.2014: 67,4 %).
Prognose für das Gesamtjahr 2015 unverändert
Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die Sto SE & Co. KGaA unverändert einen Umsatzanstieg von 5 % auf rund 1.270 Mio. EUR im Konzern. Dabei geht der Vorstand davon aus, dass der Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr von einer vergleichbar positiven Witterung wie im Vorjahr sowie von weiterhin günstigen Währungsumrechnungseffekten unterstützt und der zur Jahresmitte noch bestehende Rückstand aufgeholt wird. Allerdings sind die Witterungseinflüsse schwer abschätzbar und haben einen großen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft. Das operative Konzernergebnis EBIT dürfte sich in einer Bandbreite von 92 Mio. EUR bis 102 Mio. EUR (2014: 97,0 Mio. EUR) bewegen.

Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Der Konzernumsatz 2014 lag bei 1.208,7 Millionen EUR. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.

Ansprechpartner:
Rolf Wöhrle, Vorstand Finanzen der STO Management SE, diese handelnd für die Sto SE & Co. KGaA,
Tel.: 07744/57-12 41, E-Mail: r.woehrle@sto.com
Claudia Wieland, Redaktionsbüro tik, Tel.: 0911/9597-871, E-Mail: cw@tik-online.de

Der vollständige Halbjahresfinanzbericht 2015 steht auf www.sto.de unter der Rubrik
„Unternehmen“ im Bereich „Investor Relations“ zum Download zur Verfügung.

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