Bis zu neun solcher Umspannwerke sollen in der Ostsee errichtet werden. Im Bild: Das Umspannwerk des Windparks Riffgat. / Quelle: EWE

  Erneuerbare Energie

Stromtrassen: BSH macht Ostsee-Offshore-Pläne öffentlich

Dei Pläne für die Seekabelsysteme und die Standorte der Umspannplattformen für den Bau von Offshore-Windrädern in der Ostsee sind bis zum 12. September öffentlich zugänglich. Bürgern und Behörden soll Gelegenheit gegeben werden, zu den Überarbeiteten Plänen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Stellung zu nehmen. Diese können bis zum 14. Oktober 2013 eingereicht werden.

Das BSH legt derzeit die Trassen für 600 Kilometer zu verlegende Seekabel und bis zu neun Umspannplattformen fest. Letztere dienen als Verbindungsglied zwischen den Windrädern im Meer und dem Stromnetz an Land. Für die Ostsee-Windkraft soll die Küste von Mecklenburg-Vorpommern der Anladungspunkt für die Seekabel werden. Die Kabel hätten dann die Kapazität, den Strom aus Windrädern mit zusammen 4.000 Megawatt (MW) Leistungskapazität ins Stromnetz einzuspeisen.
Der aktuelle Stand der Planungen ist im Bundesfachplan zur Anbindung der Offshore-Windparks in der AWZ in der Ostsee festgehalten. Einsehbar sind die Pläne im beim BSH im Internet sowie in den BSH-Dienstsitzen in Hamburg und Rostock. Am 10. September, zwei Tage bevor die Pläne wieder aus dem Internet und aus den BSH-Dienststellen genommen werden, findet in Rostock eine öffentliche Anhörung zu den Plänen statt. Danach haben Bürger noch knapp einen Monat - bis Mitte Oktober - Zeit Stellung zu nehmen.

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