Zu den Produkten von Stryker zählen unter anderem Hüftprothesen. Die Orthopädietechnik-Sparte trug zum Wachstum des Konzerns im dritten Quartal 2017 bei. / Foto: Fotolia/ Foto: Fotolia

30.10.17 Aktientipps , Aktien-Favoriten

Stryker: Starke Quartalszahlen - noch immer Kurspotential?

Über 22 Prozent Kursgewinn erreichte die Medizintechnik-Aktie Stryker seit der Aufnahme in die Reihe der  Favoriten-Aktien. (Link entfernt) Das war Anfang April 2017. Jetzt meldete das US-Unternehmen erneut einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn. Steht eine Neubewertung des nachhaltigen Dividendenkönigs an?

Stryker hat gute Zahlen für das dritte Quartal 2017 präsentiert. Die Spezialistin für Medizintechnik und orthopädische Produkte verbesserte den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um über 6 Prozent auf 3,01 Milliarden US-Dollar (etwa 2,59 Milliarden Euro).

Der Nettogewinn des Unternehmens mit Sitz in Kalamazoo im Bundesstaat Michigan erhöhte sich um mehr als 22 Prozent auf 434 Millionen US-Dollar (knapp 373 Millionen Euro). Der bereinigte Nettogewinn je Aktie sprang um mehr als 21 Prozent auf 1,14 US-Dollar (0,98 Euro).

Umsatz und Ergebnis sollen weiterwachsen


Der Umsatz im für Styker wichtigen Geschäftsbereich medizinische Chirurgie (Anteil am Umsatz mehr als 44 Prozent) stieg mit fast 7 Prozent besonders stark an. Im Geschäftsbereich Neuro- und Wirbelsäulentechnologie legte der Umsatz ebenfalls um beinahe 7 Prozent zu. Die Sparte steuerte knapp 18 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Orthopädietechnik (Umsatzanteil mehr als 37 Prozent) stieg um etwas mehr als 5 Prozent.

Stryker vertreibt seine Produkte in mehr als 100 Länder, erwirtschaftete 2016 aber mit 73 Prozent den Löwenanteil des Umsatzes im Heimatmarkt USA. Für 2017 sieht die Unternehmensführung den Medizintechnik-Anbieter weiterhin auf Wachstumskurs.

Der Vorstand bekräftigte die Prognose, wonach Stryker den Jahresumsatz gegenüber 2016 um 6,5 bis 7 Prozent verbessern und der Nettogewinn je Aktie auf 6,45 bis 6,5 US-Dollar (zwischen 5,56 und 5,6 Euro) steigen wird. Damit würde das Wachstum allerdings geringer ausfallen als im Vorjahr 2016. Damals war der Jahresumsatz um über 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro) gewachsen und der bereinigte Nettogewinn je Aktie um 13 Prozent auf 5,80 US-Dollar (5 Euro) angestiegen.

Unveränderte Dividende

Stryker zahlt für das dritte Quartal an die Aktionäre eine unveränderte Dividende in Höhe von 0,425 US-Dollar je Aktie, umgerechnet etwa 0,37 Euro. Auf das Jahr gerechnet ergibt sich dadurch eine Dividende von 1,70 US-Dollar (1,46 Euro).

Die Ausschüttungsquote liegt bei etwa 37 Prozent. Das ist ein guter Wert mit ausreichend Spielraum für Dividendensteigerungen. Die Dividendenrendite liegt bei einem Börsenkurs von 156,49 US-Dollar (New York Stock Exchange, umgerechnet 134,73 Euro, Stand 30. Oktober) bei etwa 1,1 Prozent.

Im dritten Quartal 2016 betrug die Dividende noch 0,38 US-Dollar je Aktie, umgerechnet 0,33 Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode 2016 wurde die Dividende somit um mehr als 11 Prozent angehoben.    

Fazit: Aktie halten, in Schwächephasen (nach-)kaufen

ECOreporter.de hält an der Aktie von Stryker weiterhin fest. Das Unternehmen ist aussichtsreich in einem wachstumsträchtigen Markt aufgestellt,  wie Sie in unserem Stryker-Portrait nachlesen können. (Link entfernt) Phasen von bisher eher selten vorgekommenen, stagnierenden oder sinkenden Kursen sollten Anleger dazu nutzen, die Beteiligung auszubauen.

Die Dividende ist nicht hoch, jedoch konstant und sie wird quartalsweise ausgeschüttet. Trotz der starken Kurszuwächse seit 2016 sind weitere deutliche Wertsteigerungen zumindest langfristig recht wahrscheinlich.

Stryker ist eine  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt) aus der Reihe der  nachhaltigen Dividendenkönige. (Link entfernt)

Stryker Corp.: ISIN US8636671013 / WKN 864952
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