Die übliche Anlageberatung ist nur auf den ersten Blick kostenlos. Sie wird über Provisionen und Gebühren bezahlt. / Quelle: Fotolia

22.10.14 Finanzdienstleister

Studie: Anleger zeigen wenig Interesse an Honorarberatung

Weiter sind nur wenige Deutsche bereit, für unabhängige Anlageberatung ein Honorar zu zahlen. Das zeigen die Ergebnisse einer Anfang Oktober durchgeführten Umfrage im Auftrag der Kölner Agentur ServiceRating GmbH. Demnach haben 74 Prozent der Befragten Vorbehalte, den Versicherungs- oder Anlageberater zu honorieren. Nur jeder Fünfte würde für Versicherungs- oder Finanzberatung ein Honorar bezahlen.

Zugleich setzten die Befragten die Höhe eines von ihnen akzeptierten Honorars sehr niedrig an. Für eine Versicherungsberatung inklusive Angebotsberechnung und mit rund vier Stunden Aufwand würden 47 Prozent der Befragten nicht mehr als 50 Euro zahlen. 18 Prozent würden zwischen 50 und 100 Euro akzeptieren und nur fünf Prozent wären bereit, zwischen 100 und 200 Euro zu bezahlen. Die Studienmacher der ServiceRating GmbH  erklärem dazu allerdings, dass sich aber erst ab einem Honorar von knapp 400 Euro der notwendige Aufwand einer solchen Beratung für den Anbieter rechnen würde.

Die Anlageberatung auf Provisionsbasis hat in Deutschland noch immer einen Marktanteil von rund 98 Prozent. Warum führt die Honorarberatung hier noch immer ein Schattendasein? Für wen lohnt sich Honorarberatung und was kostet sie? Diesen Fragen ist ECOreporter in einem Artikel nachgegangen, zu dem Sie per  Mausklick  gelangen.
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