Im Bild die Skyline von Frankfurt. Laut einer Studie achten Banken nicht genug auf CSR-Risiken. / Foto: Pixabay

06.09.17 Finanzdienstleister

Studie: Banken müssen sich besser vor CSR-Risiken schützen

Auf dem Papier haben die meisten der weltweit aktiven Banken sogenannte CSR-Risiken in ihren internen Kontrollsystemen berücksichtigt. CSR steht für Corporate Social Responsibility, das bedeutet gesellschaftliche Sozialverantwortung. An der konkreten Umsetzung des Risikomanagements mangelt es aber noch.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Vigeo Eiris, einem Analyse- und Beratungsunternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. Demnach haben weniger als 40 Prozent der Banken überzeugend starke Verfahren eingeleitet, um CSR-Risiken zu managen.

Auch ihre Mitarbeiter haben die meisten Geldinstitute noch nicht ausreichend angeleitet. So setzen nur 20 Prozent der Banken bei ihren Vergütungsmodellen für Beschäftigte Anreize, um CSR-Risiken zu vermeiden. CSR-Schulungsprogramme für Mitarbeiter gibt es nur bei rund einem Drittel der Banken.

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