24.06.10 Finanzdienstleister

Studie: Deutschland setzte 2009 mehr auf Spareinlagen als auf Aktien

Auch im Jahr der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Deutschen weiter gespart. Das Geldvermögen stieg 2009 auf 4,67 Billionen Euro. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bundesverbandes deutscher Banken hervor. Demnach setzt die Mehrheit der Deutschen beim Sparen und Vorsorgen auf Sicherheit. 38 Prozent des Geldvermögens entfallen auf Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld Geldanlagen bei Versicherungen einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds summieren sich inzwischen auf mehr als 1,3 Billionen Euro oder 28 Prozent. Darin spiegle sich vor allem die private Altersvorsorge wider, so der Bankenverband.


2008 war das Geldvermögen noch gesunken. Starke Verkäufe und sinkende Kurse hatten damals dafür gesorgt, dass insbesondere das Aktienvermögen zusammenschmolz. Im vergangenen Jahr hingegen haben sich die Aktienbestände laut der Studie kaum verändert. Allerdings sind nur noch 4 Prozent des gesamten Geldvermögens sind in Aktien investiert. Hier zeige sich deutlich die Risikoscheu deutscher Sparer, heißt es dazu vom Bundesverband Deutscher Banken.
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