04.09.08 Erneuerbare Energie

Studie ermittelt Zukunftspotential der Photovoltaik weltweit

Über zwei Drittel der Weltbevölkerung können im Jahr 2030 einen großen Teil des Energiebedarfs mit Solarstrom decken. Das hat eine von Greenpeace und dem europäischen Photovoltaik-Industrieverband EPIA veröffentlichte Studie mit dem Titel ‚Solar Generation’ ergeben. "Die Photovoltaik hat das Potenzial, Energie für mehr als vier Milliarden Menschen zu liefern, wenn entsprechende politische Rahmenbedingungen geschaffen werden", erklärte EPIA-Präsident Ernesto Macias bei der Präsentation der Studie auf der European Photovoltaics Solar Energy Conference in Valencia (PVSEC).   

Laut der Untersuchung werden im Jahr 2030 weltweit über 1.800 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung installiert sein. Das entspräche einer Solarstromproduktion von jährlich rund 2.600 Terawattstunden beziehungsweise 14 Prozent des globalen Energiebedarfs. Mit dem Solarstrom könnten mehr als 1,3 Milliarden Menschen in den Industrienationen versorgt werden und mehr als drei Milliarden Menschen in abgelegenen Regionen der Schwellen- und Entwicklungsländer, die keinen Zugang zum Stromnetz haben. Im Jahr 2020 könnten bereits mehr als zwei Millionen Menschen in der Photovoltaik-Wirtschaft arbeiten; bis 2030 rechnet die Studie mit fast zehn Millionen Beschäftigten weltweit.

Die in englischer Sprache veröffentlichte Studie kann heruntergeladen werden unter http://www.epia.org
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