25.03.09 Erneuerbare Energie

Studie fordert unbeschränktes Repowering von Windkraftanlagen

Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, dass in Deutschland bis 2020 an Land Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 28.000 Megawatt (MW) installiert sind. Das ist laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG nur zu schaffen, wenn für das Repowering die Gesamthöhe der Anlagen nicht beschränkt wird. Unter Repowering versteht man das Austauschen älterer Windräder neue und leistungsstärkere Systeme.

„Das Repowering stellt eine wichtige Option für die Erreichung der Ausbauziele für Erneuerbare Energien der Bundesregierung dar“, erklärt Karsten Schulze von KPMG. Ihm zufolge erreichen die heute typischen Anlagen mit 2 MW Leistung Jahreserträge von 5 bis 6 Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Durch Repowering würden Anlagen mit bis zu 6 MW entstehen und Jahreserträgen von über 12 Millionen kWh.

Wie die KPMG ermittelt hat, könnte die in Deutschland installierte Windkraftleistung ohne Einschränkung der Gesamthöhe der Anlagen durch das Repowering auf knapp 31.000 MW ansteigen. Ohne ein umfassendes Repowering dagegen drohe dagegen sogar ein Absinken der Gesamtleistung.

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