01.03.10 Erneuerbare Energie

Studie: Gute Ökobilanzen sparen Milliarden

Mit der Verbesserung ihrer Ökobilanzen könnten die Weltkonzerne der Chemieindustrie bis zu eine Milliarde Euro Nettozufluss liquider Mittel generieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie des Berliner Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT). Sie vergleicht die monatlichen Ökobilanzen von Großkonzernen wie BASF Du Pont, Bayer oder Air Liquide. Dabei stützt sich die Analyse auf Daten, des Jahres 2007, die die Unternehmen selbst veröffentlichten.


Demnach nutzen die deutsche BASF und die französische Air Liquide ihre Ressourcen bis zu fünf Mal effizienter als ihre Mitbewerber. Letztere führt das Ranking an. Die französische Gasspezialistin nutzte ihre Resscorcen 1,7 mal effizienter als BASF und Bayer. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Konzerngröße liegt die Bayer AG mit der BASF gleich auf. Unter den Unternehmen ihrer Größenordnung kommt die Bayer auf eine bis zu doppelte Effizienzrate im Vergleich zur Konkurrenz.

Mit einer negativen Ökobilanz Schlusslicht des Rankings ist der US-Konzern Dow Chemical. Die Ressourceneffizienz der Amerikaner war der Studie zufolge 2007 nur halb so gut, wie die der Mitbewerber vergleichbarer Größenordnung. Im Vergleich zur Konkurrenz machte Dow Chemical 2,2 Milliarden Verlust mit der Ökobilanz.
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