22.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Studie kritisiert mangelnde Nachhaltigkeit bei Chemieunternehmen

Bei den weltweit bedeutendsten börsennotierten Chemieunternehmen gibt es in Sachen Nachhaltigkeit weiter Nachholbedarf. Das hat die Rating-Agentur oekom research in einer aktuellen Branchenanalyse festgestellt. „Noch immer gehen die Chemiekonzerne die sozialen und ökologischen Herausforderungen zögerlich an“, erläutert Oliver Rüdel, Research Director und branchenverantwortlicher Analyst bei oekom research.

Laut oekom bringen die großen Chemieunternehmen meist Produkte auf den Markt, ohne langfristige und vor allem unabhängige Studien über möglichen Risiken durchzuführen. Auch gentechnisch veränderte Produkte wie Saatgut blieben noch immer eine objektive Risiko-Nutzen-Analyse schuldig. Zudem würden nur wenige Unternehmen umfangreiche Leitlinien und Maßnahmen vorweisen, die auf den nachhaltigen Anbau nachwachsender Rohstoffe abzielen.

Die beste Gesamtwertung auf einer Notenskala von A+ (beste Note) bis D- erzielte in der Analyse das deutsche Chemieunternehmen BASF mit der Note B-, gefolgt von Praxair aus den USA und der deutschen Linde Group, beide ebenfalls mit der Note B-.

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