09.03.12 Finanzdienstleister

Studie: Nachhaltigkeitsbanken sind oft auch ökonomisch besser

Nachhaltige Banken sind neben ihrem stärkeren Engagement für die gesellschaftlichen und ökologischen Ziele als konventionelle Finanzinstitute, auch bei vielen wirtschaftlichen Kennzahlen deutlich besser. Das hat eine aktuelle Studie der Global Alliance für Banking on Values ergeben:

Die Analyse zeigt, dass nachhaltige Banken im Vergleichszeitraum Kredite in Höhe von durchschnittlich über 70 Prozent ihrer Bilanzsummer vergeben hatten, während der entsprechende Wert bei rund 38 Prozent lag. Bei einem weiteren wichtigen Kriterium, dem Wachstum des Kredit- und Einlagevolumens, gewinnen die Nachhaltigkeitsbanken den Vergleich mit konventionellen Kreditinstituten ebenfalls deutlich: beim Kreditvolumen belief es sich im untersuchten Zeitraum bei nachhaltigen Banken auf durchschnittlich 80 Prozent, bei den konventionellen auf lediglich 20 Prozent.

Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Triodos Bank in Deutschland, sagte: „Die Ergebnisse der Studie zeigen die Überlegenheit des Geschäftsmodells nachhaltiger Banken. Sie bieten nicht nur eine deutlich höhere öko-soziale Rendite, sondern auch ein attraktiveres finanzielles Rendite-Risiko-Profil als konventionelle Banken.“

Die Studie 'Global Alliance for Banking on Values (GABV)' wurde gemeinsam mit der Rockefeller Stiftung finanziert.

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