10.07.12 Anleihen / AIF

Studie vergleicht geschlossene Solarfonds

Eine aktuelle Analyse von laufenden Solarfonds deutscher Initiatoren stellt dem Münchner Emissionshaus KGAL gute Noten aus. Die Analysten von Fonds Media haben 43 geschlossene Fonds von zwölf Anbietern untersucht, die zur selben Zeit (2005) starteten. Diese verwalten zusammen insgesamt eine Milliarde Euro Fremd- und Eigenkapital, also Mittel von Banken (Fremdkapital) und Anlegergeld (Eigenkapital). Das Eigenkapital dieser Fonds summiert sich auf insgesamt 326 Millionen Euro.


Das größte Fondsvolumen weisen dabei zwei Fonds des Münchner Emissionshauses Deutsche Capital Management AG (DCM) auf. Diese Anlageprodukte investieren zusammen 183 Millionen Euro in Photovoltaikprojekte. 58,5 Millionen Euro davon hat DCM bei Anlegern eingeworben. Vier Fonds von KGAL und zwei Fonds der Commerzbank-Tochter CFB verfügen ebenfalls über überdurchschnittlich hohe Fondsvolumina. Beide  Anbieter verwalten mehr als 150 Millionen Euro in ihren Solarfonds. Die KGAL-Fonds kommen auf ein Gesamtvolumen von 152,8 Millionen Euro, die beiden Beteiligungsangebote von CFB kommen auf 152,8 Millionen Euro Fondsvolumen. Hier investierten Anleger knapp 39 Millionen Euro (KGAL) beziehungsweise 37,6 Millionen Euro (CFB). Die mit Abstand meisten Fonds in der Untersuchung stammen vom Düsseldorfer Emissionshaus Voigt &. Collegen. Die 21 analysierten Fonds haben zusammen 134,4 Millionen Euro investiert, wozu Anleger  64,4 Mollionen Euro beisteuerten.

 
Die Autoren des KGAL-Benchmark-Report 2012 kommen zu dem Schluss, dass die vier KGAL-Produkte im Bezug auf den Gesamtmittelrückfluss und auch im Bezug auf die jährlichen Ausschüttungen im Vergleich zu den 39 Produkten der Mitbewerber überdurchschnittlich abschneiden. Während die jährlichen Ausschüttungen der übrigen Fonds bezogen auf die Nominaleinlage bei 3,4 Prozent liegen, schütteten die KGAL-Fonds 7,1 Prozent aus.
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