11.02.10 Anleihen / AIF

SunAsset 2 investiert 17 Millionen Euro in drei Solarparks

Drei Photovoltaikparks in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind die ersten Projekte, in die der Wattner-Solarfonds SunAsset 2 investiert. Insgesamt investiere der Fonds 17 Millionen Euro in die Freiflächenanlagen Pähl, Chemnitz I und Katharinenrieth, gab die Initiatorin des Fonds, die Wattner Connect GmbH, bekannt. Damit seien 34 Prozent des 50 Millionen Euro umfassenden Fonds bereits nach eineinhalb Monaten Vertriebslaufzeit platziert, so die Emittentin weiter.

Weil das Kraftwerk im bayrischen Pähl seit 2009 am Netz sei, erhalte es die ungekürzten Einspeisevergütungen des vergangenen Jahres, erklärte Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut. „Letzte Restarbeiten sind seit Anfang Februar ebenso abgeschlossen wie die finalen Darlehensverträge mit der finanzierenden Bank“, so Uhlenhut weiter. „Wir zahlen rund 4,5 Prozent Zinsen und haben lediglich 20 Prozent Eigenkapital eingebracht“, erläuterte er.

Für die 1,86 Megawatt-Anlage in Katharinenrieth, das ebenfalls schlüsselfertig
geliefert werde, hätten jetzt die Bauarbeiten begonnen, sagte der Wattner-Vorstand. Die Anlage werde zu einem Festpreis errichtet, der an die Höhe der gesetzlichen Einspeisevergütung gekoppelt sei.

Der Solarpark Chemnitz I sei mit 3,2 Megawatt Leistung das bislang größte Wattner-Projekt hieß es weiter. Das Kraftwerk auf einer ehemaligen Abfalldeponie nahe Chemnitz werde eine bis Mitte dieses Jahres, also vor der beabsichtigten Senkung der Stromvergütung für Freiflächenanlagen, ans Netz gehen.

SunAsset 2 ist ein geschlossener Solarfonds. Er ist auf acht Jahre angelegt. Das Geld soll nach Angaben des Anbieters ausschließlich in Deutschland nach dem Blind-Pool-Konzept angelegt werden. Das bedeutet, es  ist im Vorfeld nicht festgelegt, in welche Projekte genau investiert wird.  Mit einer Mindestbeteiligung von 10.000 Euro können Anleger laut Fondsprospekt einsteigen. Erste Auszahlungen in Höhe von 3,5 Prozent seien bereits in diesem Jahr zu erwarten, so Uhlenhut. Ab 2011 werde unterjährig ausgezahlt. Anfangs mit sieben Prozent jährlich, ab 2015 acht Prozent pro Jahr. Steuern auf gewerbliche Erträge fielen erst am Laufzeitende zum 31. Dezember 2018 an. Anvisiert sind bis dahin Ausschüttungen von 179,2 Prozent, so die Wattner AG.

Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x