Der US-Solarkonzern SunEdison setzt neben der Produktion von Solartechnik stark auf die Planung und Errichtung von Photovoltaikanlagen. / Quelle: Fotolia

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SunEdison vollzieht kostspielige Vertragsauflösung in Asien

Die Auflösung eines langfristigen Liefervertrages für Wafer kostet den US-Solarkonzern SunEdison Inc. (vormals MEMC) aus St. Peters in Missouri einen zweistelligen Millionen-Betrag. Eine in Singapur ansässige SunEdison-Tochter einigte sich mit dem taiwanesischen Solarzellenhersteller Gintech Energy Corp. darauf, einen ursprünglich noch bis 2016 gültigen Liefervertrag für Solarwafer vorzeitig aufzulösen. Der 2006 geschlossene Vertrag sah vor, dass SunEdison Wafer zu mehrfach nachverhandelten Festpreisen an den Kunden aus Taiwan liefert.

Für den Auftrag erhielt SunEdison nach eigener Darstellung rund 57 Millionen Dollar. Mit der vorzeitigen Auflösung würden nun 35 Millionen Dollar als Rückerstattung an Gintech fällig, hieß es. Der Betrag werde zwischen Dezember 2013 und Juni 2016 quartalsweise in Raten gezahlt, hieß es weiter. Es habe Probleme mit den geforderten Mengen und Preisen gegeben, berichtet SunEdison. Dennoch bleibe Gintech ein wichtiger Geschäftspartner von SunEdison, betonten die Amerikaner.

SunEdison Inc: ISIN US5527151048 / WKN 896182

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