15.02.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

SunPower bezichtigt Ex-Mitarbeiter der massiven Industriespionage

Fünf ehemalige Mitarbeiter des US-Solarkonzerns SunPower Corp. sollen massenweise interne vertrauliche Daten von den Rechnern des Unternehmens gestohlen haben und damit nun für ein Konkurrenzunternehmen arbeiten. Das geht aus einer von dem Soalrkonzern aus San José in Kalifornien eingereichten Klage gegen die fünf Beschuldigten hervor. Der Vorwurf: Industriespionage.


Nach Darstellung von SunPower haben die fünf Ex-Mitarbeiter „zehntausende Datensätze“ auf USB-Speichermedien heruntergeladen und so entwendet, darunter Verträge, Preislisten und Geschäftsanalysen und Prognosen für die kommenden vier Jahre. Diese vertraulichen Daten, die laut Klageschrift 100 Millionen Dollar wert sind, seien auf die Rechner des ebenfalls in Kalifornien ansässigen Solarprojektierers SolarCity übertragen worden, wo alle fünf Beschuldigten bis heute tätig seien.


SolarCity ist ein auf Dachanlagen spezialisierter Solarprojektierer, der unter anderem dank Großaufträgen vom US-Militär in der jüngsten Vergangenheit rasant gewachsen ist. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen aus San Mateo öffentlich gemacht, dass es sein Börsendebüt vorbereitet (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete).  In einer Stellungnahme zu den Vorwürfen hieß es: „Einige Vertriebler von SunPower haben sich dazu entschlossen, zu SolarCity zu wechseln. SolarCity verlangt von sich selbst und seinen Mitarbeitern ein hohes Maß an Integrität im betrieblichen Miteinander. Wir nehmen Betriebsgeheimnisse sehr ernst und werden sicherstellen, dass SolarCity im Einklang mit dem Gesetz arbeitet.“ 

SunPower Corp.: ISIN US8676521094 / WKN A0HHD1
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