Der Solartechnikhersteller SunPower Inc. plant und baut vor allem große Photovoltaikanlagen auch selbst. Eine solche Anlage in Australien soll nun erweitert werden. / Foto: Unternehmen

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SunPower punktet in Australiens Solarmarkt

Bei der Erweiterung eines Solarparks in Australien soll Technik von SunPower zum Einsatz kommen. Der US-Konzern aus San Jose in Kalifornien teilte mit, dass der australische Grünstrombetreiber und Energieanlagenprojektierer Epuron Solarmodule mit 3,1 Megawatt Leistungskapazität bestellt habe. Gedacht seien diese Module dazu, den Solarpark Uterne in Alice Springs von derzeit einem Megawatt (MW) Leistungskapazität auf 4,1 MW zu erweitern, hieß es. Die Finanzierung dieses Vorhabens sei durch die Clean Energy Finance Corporation (CEFC) gesichert, so die Amerikaner weiter. CEFC habe dazu 13 Millionen Dollar als Kredit zugesagt.


Den besagten Solarpark in Alice Springs hatte SunPower 2012 selbst geplant und gebaut, um ihn im Anschluss an Epuron zu verkaufen. Den Markteintritt in Australien vollzog SunPower nach eigenen Angaben 2008. Zu den Referenzanlagen, die SunPower seither in Australien realsierte gehören Sonnenstromanlagen für den Zoo in Perth und den  Winzer Watershed Premium Wines.  


700 MW neue Produktionskapazität ab 2017

Medienberichten zufolge plant der kalifornische Solarhersteller seine Produktionskapazitäten bis 2017 massiv auszubauen. Der Konzernchef Tom Werner erklärte gegenüber dem US-Informationsdienst Bloomberg, Sun Power werde am 5. Februar 2017 eine neue Fabrik mit 700 Megawatt (MW) Produktionskapazität eröffnen. Konkret werde eine bestehende Fabrik um eine neue Baustufe erweitert, was die Kapazität um 50 Prozent steigere. Die Arbeiten daran sollen dem Bericht zufolge 2015 beginnen. Hintergrund der Erweiterung sei der zu erwartende weltweite Nachfrageschub im Photovoltaik-Sektor.   Für das Gesamtjahr 2014 erwartet Werner demnach, dass die Produktionskapazitäten von SunPower voll ausgelastet sein werden und, dass der Absatz zwischen 1200 und 1300 MW liegen wird.


Die jüngsten Quartalszahlen enttäuschten die Börsianer allerdings. Sun Power erlebte im zweiten Quartal 2014 einen Umsatz und Gewinnrückgang (ECOreporter.de  berichtete (Link entfernt)). Das hatte die SunPower-Aktie zwischenzeitlich unter Druck gesetzt. Zwischen dem 30. Juli und dem 1. August 2014 verlor sie rund zwölf Prozent an Wert. Nun wiederum erlebte die Aktie einen guten Start in den Handelstag an der Deutschen Börse. Bis  8:45 Uhr legte sie 2,2 Prozent zu und erreichte 25,42 Euro. Damit ist sie  noch 31 Prozent teurer als vor einem Jahr.
SunPower Corp: ISIN US8676524064 / WKN A1JNM7

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