Windrad von Suzlon im Einsatz. / Quelle: Unternehmen

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Suzlon verkauft Großteil einer Windrad-Fabrik in China

Der indische Windkraftkonzern Suzlon Energy Ltd. verkauft offenbar die Mehrheit einer chinesischen Tochtergesellschaft.  Medienberichten zufolge hat sich das in Pune ansässige Unternehmen mit Poly LongMa Energy aus dem chinesischen Dalian über den Verkauf von 75 Prozent der Anteile an der Windradfabrik Suzlon Energy Tianjin in Peking geeinigt.  Als Kaufpreis ist den Berichten zufolge 28 Millionen US-Dollar vereinbart worden. Die Windradfabrik, an der Suzlon künftig noch 25 Prozent halten will, produziert drei kleinere Windradbaureihen mit Leistungskapazitäten zwischen 1,2 und 2,1 Megawatt.

Suzlon bezeichnet sich selbst als den fünftgrößten Windradhersteller der Welt. Der Konzern leidet allerdings unter der Markt-Stagnation in Indien sowie dem Markteinbruch in China. Letzterer liegt darin begründet, dass die Stromnetzkapazitäten des Landes seit geraumer Zeit nicht mehr mit dem Tempo Schritt halten kann, das beim Ausbau der Windkraft vorgelegt wird. Das bedeutet: zahlreiche Windparks stehen betriebsbereit zur Verfügung, warten jedoch auf den Anschluss ans chinesische Stromnetz.


Das erste Quartal des Fiskaljahres 2014 (Bilanzstichtag 30. Juni 2013) beendete Suzlon mit 649 Millionen Dollar Umsatz, 81 Millionen Dollar EBIT-Verlust und 173,5 Millionen Dollar Nettoverlust. Dabei schlug nach Unternehmensangaben auch die Restrukturierung der deutschen Tochter REpower Systems aus Hamburg zu Buche (ECOreporter.de berichtete (Link entfernt)).

Suzlon Energy Ltd: ISIN INE040H01021 / WKN A0NJ7L
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