24.01.13 Finanzdienstleister

Swisscanto unterstützt Schweizer Klimaprojekte

Swisscanto, das Gemeinschaftsunternehmen der Schweizer Kantonalbanken, unterstützt neu die Klimastiftung Schweiz. Zusammen mit 23 weiteren Dienstleistungsunternehmen zahlt die Anlage- und Vorsorgespezialistin Geld aus der CO2-Rückvergütung des Bundes in die Stiftung ein. Die Klimastiftung Schweiz hilft mit diesem Geld kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz und in Liechtenstein, Maßnahmen für den Klimaschutz zu finanzieren , etwa stromsparende Maschinen kaufen oder ihre Heizungen mit erneuerbaren Ressourcen betreiben. Das geht aus einer Unternehmensmeldung hervor. Swisscanto wolle so einen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz bei KMU und zum Klimaschutz generell leisten.

In der Schweiz ist Swisscanto einer der führenden Anlagefondsanbieter, Vermögensverwalter und Anbieter von Lösungen der beruflichen und privaten Vorsorge. Das Gemeinschaftsunternehmen der Schweizer Kantonalbanken verwaltet nach eigener Darstellung Kundenvermögen von 51,9 Milliarden Schweizer Franken (CHF) und beschäftigt 400 Mitarbeitende in Zürich, Bern, Basel, Pully, London, Frankfurt am Main, Mailand und Luxemburg. Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffen. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem große Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese "Netto-Rückvergütung" setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

"Die Klimastiftung Schweiz ermöglicht eine äusserst effektive Nutzung der CO2-Rückvergütung für langfristige Projekte, die messbar Ressourcen schonen", sagt Swisscanto-Sprecher Beat Amstutz. Swisscanto investiert mit Vorzug in Unternehmen, die ihre ökonomischen Ziele ebenfalls auf sozialverantwortliche und ökologische Weise erreichen und setze auch im Unternehmen selbst auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit.
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