10.08.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Technologieholding leidet unter deutlichem Umsatzrückgang

Einen Umsatzrückgang um 34,2 Prozent auf 74,1 Millionen Euro meldet die Düsseldorfer Technologieholding M.A.X. Automation AG für das erste Halbjahr 2009. Laut dem Unternehmen sank das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 8,7 Millionen Euro auf negative 2,1 Millionen Euro. Die Ertragslage sei zusätzlich durch Sondereffekte beeinflusst, die als Maßnahmen zur Anpassung an die rückläufige Geschäftsentwicklung ergriffen worden seien, heißt es weiter. So seien beispielsweise Randaktivitäten auf dem französischen Markt aufgegeben und Mitarbeiter entlassen worden. Ohne Restrukturierungseffekte habe das EBIT minus 0,5 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen weist einen Fehlbetrag von 1,9 Millionen Euro aus, im Vorjahreszeitraum war noch ein Periodenüberschuss von 7,6 Millionen Euro gemeldet worden. Der Auftragseingang sank von 118,5 Millionen auf 76,7 Millionen Euro. Die liquiden Mittel betrugen zum 30. Juni 15,9 Millionen Euro, nach 11,3 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag.

Eine konkrete Prognose gibt das Unternehmen nicht ab. Allerdings geht es davon aus, dass Umsatz und Ergebnis im zweiten Halbjahr deutlich unter den Vorjahreswerten liegen, auch weil die Restrukturierungsmaßnahmen weiter belasten. Im kommenden Jahr rechnet das Unternehmen jedoch wieder mit einem profitablen Geschäftsverlauf.

Die Aktie gewann heute morgen im Xetra-Handel 3,07 Prozent auf 2,35 Euro hinzu (9:35 Uhr). Von ihrem Vorjahreskurs trennen sie dabei rund 50 Prozent.

M.A.X. Automation AG: ISIN DE0006580905 / WKN 658090
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