24.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Technologieunternehmen AMSC positioniert sich für Grünstrom-Boom in Korea

Das US-amerikanische Technologieunternehmen American Superconductor Corporation (AMSC) setzt verstärkt auf den koreanischen Markt. Die Gesellschaft aus Devens im Bundesstaat Massachusetts hat nach eigenen Angaben nun eine Tochterfirma vor Ort gegründet. Das Hauptquartier der AMSC Korea befinde sich im südkoreanischen Busan, so AMSC. Die Amerikaner bieten Technologielösungen etwa im Bereich von Grünstromanlagen und Leitungsanschlüssen an. Erst vor wenigen Wochen hatten sie einen Auftrag von der koreanische Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. gemeldet. Demnach liefert AMSC Systeme zur Herstellung von Windturbinen mit einer Leistung von 1,65 Megawatt, die auf Lizenzen der AMSC-Tochter Windtec beruhen (wir Opens external link in new windowberichteten).

Weitere wichtige Kunden des Technologieunternehmens in dem asiatischen Land sind etwa LS Cable, in Südkorea der größte Hersteller von Stromleitungen, und die Infrastruktur-Spezialistin Doosan Heavy Industries & Construction. Beide dürften davon profitieren, dass die Regierung in Seoul im Januar umfassende Investitionen in das Leitungsnetz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschlossen hat. Rund 86 Milliarden Dollar sollen dafür aufgewendet werden, davon allein 77 Milliarden Dollar für die regenerativen Energien. Ziel ist, hier eine starke einheimische Branche aufzubauen. Südkorea ist stark von der teuren Einfuhr fossiler Brennstoffe abhängig und will in Zukunft auch bei den Umwelttechnologien den Export stärken.

AMSC hatte zuletzt vor allem in China gute Geschäfte gemacht und damit den Sprung in die Gewinnzone geschafft (wir Opens external link in new windowberichteten). Die Aktie des Unternehmens kletterte in den letzten zwölf Monaten in Frankfurt um 40 Prozent auf 20,70 Euro.

American Superconductor Corporation: WKN 889844 / ISIN US0301111086
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