17.04.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Theolia S.A. schreibt weiter rote Zahlen

Tief in der Verlustzone verharrt der französische Windkraftprojektierer Theolia S.A. Das zeigt dessen Bilanz für das Gesamtjahr 2012. Allerdings hat das Unternehmen aus Aix-en-Provence den Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr verringert und den Umsatz minimal gesteigert: Der Umsatz kletterte um 0,4 Prozent von 67,5 Millionen auf 67,7 Millionen Euro. Zugleich gelang es Theolia, den Nettoverlust um elf Prozent von 38,5 Millionen auf 34,2 Millionen Euro zu reduzieren. Zudem ist es den Franzosen gelungen die Verbindlichkeiten um 33,6 Millionen Euro auf 298,5 Millionen Euro zu senken. Dies habe man vor allem durch weniger finanziellen Aufwand im Projektgeschäft erreicht, teilte Theolia mit.

Der Windkraftprojektierer habe sich 2012 in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld gut entwickelt, resümierte CEO Fady Khallouf. „Der Konzern wird aber weiterhin von Investitionen gelähmt, die vor 2009 getätigt wurden. Trotz unserer Anstrengungen, diese profitabel zu machen, bleiben einige Zukäufe den Beweis ihres Werts bisher noch schuldig“, so Khallouf. Dabei gehe es speziell um Windparks in Italien, die zwar weder den Kapitalfluss noch die Barreserven von Theolia beeinträchtigten, jedoch zum Nettoverlust in 2012 beigetragen hätten.

Eine Prognose zum weiteren Geschäftsverlauf in 2013 oder darüber hinaus machten die Franzosen nicht öffentlich.

Theolia S.A: ISIN FR0000184814 / WKN A0B550
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